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VapeExperts
Vaporizer PAX Plus
PAX

PAX Plus

Erschienen 2022
7,4VapeExperts Score

PAX' tragbarer Dual-Use-Vaporizer: Haptik-Feedback, Bewegungssensor, schlankes Alu-Gehäuse

Wir haben den PAX Plus selbst gekauft und in der Praxis getestet. Preise, Verfügbarkeit und Leistungsdaten werden regelmäßig überprüft.

Was wir lieben

  • 93 g leichtes Gehäuse aus eloxiertem Aluminium, das in jede Tasche passt
  • Aufheizzeit von 22 Sekunden mit Ein-Knopf-Bedienung
  • Für Cannabis und Konzentrate geeignet

Gut zu wissen

  • Reine Konduktionsheizung begrenzt Geschmack und Extraktionstiefe
  • Keine präzise Temperaturregelung, nur 5 Voreinstellungen bis 215°C

Gut

Solide Wahl mit kleinen Schwächen

VapeExperts Score
Dampfqualität
Bedienkomfort
Verarbeitungsqualität
Portabilität
Preis-Leistung

VapeExperts-Test des PAX Plus

Der PAX Plus ist einer der bekanntesten tragbaren Vaporizer auf dem Markt, und das zu Recht.

Er wiegt 93 g und ist 112 mm hoch. Damit ist er der kleinste und leichteste Session-Vaporizer mit dieser Verarbeitungsqualität und Ausstattung in unserem Ranking der tragbaren Vaporizer.

Dieses Taschenformat bringt Kompromisse mit sich. Er heizt rein per Konduktion und kommt nur auf 215°C. Bei Dampfqualität und Extraktionstiefe fällt er damit hinter hybridbeheizte Konkurrenten wie den Crafty+ 7,4 zurück.

Wenn aber ein leistungsfähiger Vaporizer in eine schmale Hosentasche passen soll, kommt ihm in dieser Verarbeitungsklasse nichts anderes nahe.

Wir haben den PAX Plus für diesen Test mehrere Wochen lang täglich genutzt. Hier folgt die ausführliche Bewertung.

Lieferumfang

PAX legt alles bei, was du für Sessions mit Cannabisblüten und Konzentraten brauchst:

  • Vaporizer PAX Plus
  • Flaches und erhöhtes Mundstück
  • Heizkammerdeckel für halbe und volle Füllung
  • 3D-Siebe für die Heizkammer
  • Konzentrat-Einsatz
  • Multitool und Drahtbürste zum Reinigen
  • Magnetisches USB-Ladekabel

Alle Deckel, Mundstücke und Siebe passen auch auf den PAX 3 und den PAX Mini. Wenn du schon einen PAX besitzt, kannst du das Zubehör also zwischen den Vaporizern tauschen.

Für das Foto unten haben wir das komplette Set flach ausgelegt. So siehst du jedes Teil auf einen Blick, auch den Konzentrat-Einsatz und beide Mundstücke.

Komplettes PAX Plus Kit flach ausgelegt mit Konzentrat-Einsatz, beiden Mundstücken, Heizkammerdeckeln, Multitool, Bürste und magnetischem Ladekabel

93 g leichtes Aluminiumgehäuse für den Alltag in deiner Hosentasche

Der PAX Plus misst 112 mm x 32 mm x 22 mm und wiegt 93 g. Das Gehäuse besteht aus eloxiertem Aluminium mit einer seidenmatten, perlgestrahlten Oberfläche. Sie widersteht Kratzern und Dellen deutlich besser als die glänzende Hülle des Vorgängers PAX 3.

Der Dampfweg führt von der Edelstahl-Heizkammer durch ein Rohr aus Edelstahl in Medizinqualität bis zum Mundstück. Er ist komplett von Akku und Elektronik getrennt.

Beide Mundstücke, flach und erhöht, bestehen aus lebensmittelechtem Silikon und Kunststoff. Sie halten magnetisch.

Unser Testexemplar in Periwinkle liegt bequem in der offenen Handfläche, wie du unten siehst. Sobald du die Finger darum schließt, verschwindet es komplett.

PAX Plus in Periwinkle liegt in einer offenen Handfläche und macht deutlich, wie kompakt der 93 g leichte Vaporizer ist

PAX hat das Sieb der Heizkammer verbessert: Es wird jetzt im 3D-Druck gefertigt und lässt sich ohne Werkzeug herausheben. Wenn du schon einmal ein festsitzendes Sieb im PAX 3 mit einer Büroklammer herausgefummelt hast, weißt du das zu schätzen.

Die Verarbeitungsqualität schneidet bei uns durchweg sehr gut ab. Das Aluminiumgehäuse fühlt sich solide an und bleibt trotzdem leicht. Die matte Oberfläche sieht auch bei täglichem Tragen in der Hosentasche lange gut aus.

Materialqualität und Verarbeitung können mit jedem tragbaren Vaporizer in dieser Preisklasse mithalten. Neben dem von uns getesteten Periwinkle ist der Vaporizer in mehreren weiteren Farben erhältlich.

Konduktionsheizung: in 22 Sekunden auf Betriebstemperatur

Der PAX Plus erhitzt Cannabis durch reine Konduktion: Die Wände der Edelstahl-Heizkammer berühren dein Material direkt.

Bei Vaporizern mit Konvektion strömt dagegen heiße Luft durch das Cannabis. Konduktion erhitzt das Material von außen nach innen. Deshalb ist festes Packen für gute Ergebnisse entscheidend.

Das Foto unten zeigt unsere Heizkammer direkt vor einer Session: fein gemahlenes Cannabis, Magnetdeckel abgenommen. Unser Guide zu Konvektion vs Konduktion erklärt die Vor- und Nachteile im Detail.

PAX Plus Heizkammer mit gemahlenem Cannabis gefüllt, magnetischer Heizkammerdeckel abgenommen, auf einem Holztisch

Die Aufheizzeit beim Kaltstart beträgt 22 Sekunden. Der Vaporizer meldet sich mit einer Vibration, sobald er bereit ist. Der PAX Plus bietet 5 Voreinstellungen von 182°C bis 215°C.

PAX bezeichnet sie als Erlebnismodi (Stealth, Efficiency, Flavor, Boost plus eine weitere Einstellung) statt mit exakten Gradwerten. Das vereinfacht die Wahl, nimmt dir aber die Möglichkeit zur Feinabstimmung.

Der Zugwiderstand ist mit dem flachen Mundstück moderat, mit dem erhöhten Mundstück etwas geringer. Das flache Mundstück begrenzt den Luftstrom so weit, dass sich Hitze in der Heizkammer aufbaut und dichterer Dampf entsteht.

Wir haben das flache Mundstück wegen seiner Leistung bevorzugt. Das erhöhte ist bei längeren Sessions aber bequemer.

Die Dampfwolke im Bild unten entstand bei einem langsamen, gleichmäßigen Zug durch das flache Mundstück. Sie ist typisch für den Dampf, den der PAX Plus bei den oberen Voreinstellungen produziert.

PAX Plus erzeugt eine sichtbare Dampfwolke, in der Hand gehalten vor dunklem Hintergrund

Viele konkurrierende tragbare Vaporizer erreichen 230°C oder mehr. Der PAX Plus macht bei 215°C Schluss, was seine Extraktionseffizienz im oberen Temperaturbereich einschränkt.

Außerdem haben wir in der Heizkammer nahe der Mitte des Deckels eine ungleichmäßige Extraktion festgestellt. Das ist eine typische Schwäche der Konduktion: Material, das am weitesten von den beheizten Wänden entfernt liegt, wird nicht ausreichend erhitzt.

Der PAX Plus verdampft auch Konzentrate mit dem beiliegenden Stahleinsatz. Am besten funktioniert das bei der höchsten Temperaturvoreinstellung. Für gelegentliche Konzentrat-Sessions reicht die Leistung aus. Spezialisierte Hardware liefert aber bessere Ergebnisse.

Unser Temperatur-Guide erklärt die Extraktionsbereiche für Terpene und Cannabinoide bei den jeweiligen Temperaturen.

3300-mAh-Akku hält 10 Sessions pro Ladung

Der fest verbaute 3300-mAh-Akku liefert etwa 10 Sessions pro Ladung. Das reicht bei moderater Nutzung für einen ganzen Tag, ohne zwischendurch nach einer Lademöglichkeit suchen zu müssen. Für einen so kompakten Vaporizer ist diese Laufzeit ordentlich.

Eine volle Aufladung dauert etwa 2 Stunden über den proprietären magnetischen USB-Ladepuck, der an der Rückseite des Vaporizers haftet.

Das schwarze Exemplar auf unserem Foto unten lädt gerade auf dem Puck. Genau so lag es zwischen den Test-Sessions auf unserem Schreibtisch.

Der PAX Plus hat keine Durchladefunktion: Du kannst ihn während des Ladens nicht nutzen und musst vor der nächsten Session warten, bis er wieder geladen ist.

Der Standby-Modus mit Bewegungssensor spart zwischen den Zügen Strom. Im Alltag hält der Akku dadurch länger, als die reine Session-Zahl vermuten lässt.

Schwarzer PAX Plus auf Holz, verbunden mit dem magnetischen USB-Ladepuck

Der Akku lässt sich nicht austauschen. Nach ein paar Jahren intensiver täglicher Nutzung nimmt die Kapazität ab. Dann musst du den ganzen Vaporizer ersetzen.

Tragbare Modelle wie der Arizer Solo 3 8,2 bieten wechselbare Akkus. Das ist ein Argument, wenn du deinen Vaporizer lange behalten willst.

Ein-Knopf-Bedienung, aber häufige Reinigung nötig

Der PAX Plus gehört zu den Vaporizern, die sich am einfachsten bedienen lassen. Zum Einschalten drückst du einmal auf das Mundstück. Halte es gedrückt, um zur Temperaturauswahl zu gelangen.

Mit kurzem Drücken wechselst du zwischen den Voreinstellungen. Halte das Mundstück erneut gedrückt, um deine Auswahl zu bestätigen. Mehr brauchst du zur Bedienung nicht.

Das Befüllen dauert nur Sekunden. Grinde dein Cannabis fein bis mittel, packe es fest in die 0,35-g-Heizkammer und setze den magnetischen Deckel wieder auf.

Unsere Anleitung zum Grinden erklärt die ideale Konsistenz für Konduktions-Vaporizer. Der Deckel für die halbe Füllung halbiert das Fassungsvermögen ungefähr. Das ist ideal für Solo-Sessions mit Mikrodosierung.

Als Session-Vaporizer heizt der PAX Plus nach dem Aktivieren durchgehend. Mit langsamen, gleichmäßigen Zügen erzielst du die beste Extraktion. Schnelle, kräftige Züge kühlen die Heizkammer ab und machen den Dampf dünner.

Die Reinigung ist die wichtigste Wartungsaufgabe. Das 3D-Sieb lässt sich leicht herausnehmen. Reinige den Dampfweg alle 3 bis 5 Sessions mit Isopropylalkohol und einem Pfeifenreiniger, damit Luftstrom und Geschmack erhalten bleiben.

Das Foto unten zeigt genau, wie wir vorgehen: von der Öffnung der Heizkammer aus direkt durch den Dampfweg.

Lässt du die Reinigung zu oft aus, wird der Zug schwerer und der Geschmack flacher. Unsere Reinigungsanleitung erklärt den gesamten Ablauf.

Pfeifenreiniger wird über die Heizkammeröffnung durch den Dampfweg des PAX Plus geführt

Bewegungssensoren und haptisches Feedback machen Sessions smarter

Der PAX Plus verbindet sich per Bluetooth mit der PAX App, die zusätzliche Temperatureinstellungen über die 5 Voreinstellungen am Vaporizer hinaus freischaltet.

Die App war über die Jahre wegen Plattformbeschränkungen nicht immer verfügbar. Prüfe also die Kompatibilität mit deinem Handy, bevor du dich auf diese Funktion verlässt.

Sobald du den Vaporizer in die Hand nimmst, wecken ihn die Bewegungssensoren und die Blütenblatt-LEDs leuchten lila. Genau diesen Moment hat unser Fotograf im Bild unten eingefangen.

Hand nimmt den PAX Plus hoch, während die lila Blüten-LEDs leuchten und der Bewegungssensor ihn aufweckt

Die Sensoren erkennen, wenn du den Vaporizer aufnimmst oder ablegst, und schalten in den Standby-Modus, um Akku und Cannabis zu schonen.

Vibrationen melden Statusänderungen: bereit, Modus gewechselt, Akku schwach. Schüttelst du den Vaporizer, zeigen dieselben Blütenblatt-LEDs den verbleibenden Ladestand an.

Durch diese kleinen Details wirkt der PAX Plus stärker auf deine Nutzung abgestimmt als die meisten tragbaren Vaporizer seiner Klasse.

So schneidet er im Vergleich ab

PAX Plus vs Crafty+: Portabilität vs Dampfqualität

Der Crafty+ nutzt eine Hybridheizung und liefert weicheren, aromatischeren Dampf. Er unterstützt Dosierkapseln und bietet einen größeren Temperaturbereich.

Die Aromen kommen klarer zur Geltung und die Extraktion ist spürbar gleichmäßiger als beim PAX Plus mit seiner reinen Konduktion.

Der Crafty+ wiegt 135 g, ist klobiger und schwerer zu verbergen. Der direkte Vergleich unten zeigt den Größenunterschied deutlich.

Wenn dir Dampfqualität wichtiger ist, wähle den Crafty+. Für maximale Hosentaschentauglichkeit ist der PAX Plus die richtige Wahl.

Crafty+ vs PAX Plus im direkten Größenvergleich

PAX Plus vs PAX Mini 2: fast identisch, kleiner und günstiger

Der PAX Mini 2 7,8 hat dieselben 4 Heizmodi, die gleiche 0,5-g-Heizkammer und die gleiche Ein-Knopf-Bedienung wie der Plus. Sein Gehäuse wiegt 89 g und ist 5 mm kürzer. Mit einem optionalen Einsatz verdampft er auch Konzentrate.

Die wichtigsten Unterschiede: Der Plus hat einen Lippensensor und 10 Jahre Garantie, beim Mini 2 sind es 2 Jahre.

Wie der Vergleich unten zeigt, kannst du die beiden auf den ersten Blick kaum auseinanderhalten. Eine ausführliche Gegenüberstellung findest du hier: PAX Plus und PAX Mini 2 im Vergleich.

PAX Mini 2 vs PAX Plus im Größenvergleich

Der Mini 2 bietet dasselbe Dampferlebnis zu einem niedrigeren Preis. Der Plus rechtfertigt seinen Aufpreis nur durch die längere Garantie und die Anpassung der Heizleistung per Lippensensor.

PAX Plus vs XMax V3 Pro: Formfaktor vs Preis-Leistung

Der XMax V3 Pro 7,5 kostet einen Bruchteil des PAX Plus und bietet reine Konvektionsheizung, einen austauschbaren 18650-Akku und gradgenaue Temperaturregelung.

Seine Dampfqualität ist bei jeder Einstellung besser als die des PAX Plus. Der Dreiervergleich unten zeigt den größeren V3 Pro neben beiden PAX-Gehäusen.

PAX Plus vs PAX Mini 2 vs XMax V3 Pro im Dreier-Größenvergleich

Abstriche machst du bei der Wertigkeit: Der V3 Pro ist größer, hat einen höheren Kunststoffanteil und bietet nicht die edle Aluminiumhaptik des PAX.

Bei der Leistung fürs Geld ist der V3 Pro die bessere Wahl. Der PAX Plus gewinnt nur, wenn Formfaktor und Materialien ganz oben auf deiner Liste stehen.

Für wen sich der PAX Plus eignet

  • Käufer, denen das Taschenformat am wichtigsten ist: Der PAX Plus passt in enge Jeans, in Skijackentaschen oder in eine geschlossene Faust, ohne aufzufallen.
  • Vaporizer-Einsteiger, die ohne Einarbeitung loslegen wollen: ein Knopf, fünf Voreinstellungen, zum Start weder Display noch App nötig.
  • Experimentierfreudige, die beides nutzen möchten: Cannabisblüten und Konzentrate mit einem einzigen Vaporizer ausprobieren, ohne einen zweiten Vaporizer zu brauchen.

Fazit

Der PAX Plus wird seinem Ruf gerecht: Bei der Tragbarkeit ist er unter den Session-Vaporizern der Maßstab.

Das Gehäuse wiegt 93 g, das Aufheizen dauert 22 Sekunden und die Bedienung ist kinderleicht. Damit ist er der ideale Begleiter für alle, die viel unterwegs sind.

PAX gewährt für den Plus eine eingeschränkte Garantie von 10 Jahren. Das ist eine der längsten Garantien unter den tragbaren Vaporizern. Akkuverschleiß ist davon ausgenommen. Bei Hardware-Defekten tauscht PAX den Vaporizer komplett aus.

PAX hat inzwischen den PAX 4 8,6 mit USB-C-Ladefunktion, Hybridheizung und besserer Dampfqualität herausgebracht.

Der PAX Plus bleibt zu einem niedrigeren Preis im Sortiment. Er richtet sich an Käufer, denen Einfachheit und Hosentaschenformat wichtiger sind als reine Leistung.

Unser ausführlicher Vergleich PAX Plus vs PAX 4 zeigt die Unterschiede im Detail.

Stand Mai 2026 empfehlen wir bei VapeExperts den PAX Plus gezielt allen, denen das Hosentaschenformat wichtiger ist als die Dampfleistung.

Bei Dampfqualität und Preis-Leistung liegt er hinter hybridbeheizten Alternativen, die ähnlich viel oder weniger kosten. Wenn das Taschenformat für dich nicht an erster Stelle steht, bekommst du bei der Mittelklasse-Konkurrenz mehr fürs Geld.

Häufig gestellte Fragen

Wie schneidet er im Vergleich ab?

PAX Plus
7,4

Bewertungen & Fragen

Geprüft von

The VapeExperts Editorial Team

Every vaporizer we cover is bought, lived with, and tested by the same small team. We log temperatures with an external thermocouple, run battery cycles to depletion, and spend at least two weeks on a device before we score it. No manufacturer has ever paid for, previewed, or influenced a review on this site.

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