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VapeExperts
Vaporizer XLUX Roffu
XVape

XLUX Roffu

Erschienen 2022
7,8VapeExperts Score

Ultraleichter 96g-Konvektions-Vaporizer, in 15 Sekunden heiß, volle Temperaturkontrolle

Wir haben den XLUX Roffu selbst gekauft und in der Praxis getestet. Preise, Verfügbarkeit und Leistungsdaten werden regelmäßig überprüft.

Was wir lieben

  • Mit einem Gehäuse von 96 g der leichteste tragbare Konvektions-Vaporizer, den wir getestet haben
  • 15 Sekunden Aufheizzeit, Temperaturregelung in 1-°C-Schritten von 100 °C bis 220 °C
  • Wechselbare Glas- und Edelstahlkammern zum Abstimmen von Geschmack und Dampfdichte

Gut zu wissen

  • Häufiges Nachfüllen der 0,15-g-Heizkammer bei intensiveren Sessions
  • Spürbare Erwärmung des Gehäuses bei direkt aufeinanderfolgenden Sessions

Gut

Solide Wahl mit kleinen Schwächen

VapeExperts Score
Dampfqualität
Bedienkomfort
Verarbeitungsqualität
Portabilität
Preis-Leistung

VapeExperts-Test des XLUX Roffu

Der XLUX Roffu wiegt 96 g und heizt in 15 Sekunden auf. Damit ist er der leichteste tragbare Konvektions-Vaporizer, den wir getestet haben. Dazu kommt eine der kürzesten Aufheizzeiten in dieser Preisklasse.

Der Roffu stammt von XVape, der Firma hinter dem beliebten XMax V3 Pro. In seinem Gehäuse aus anodisiertem Aluminium steckt ein stärkeres Heizelement, ergänzt um ein Kühlsystem aus Zirkonoxid und austauschbare Kammern.

Er steht in unserem Ranking der günstigen Vaporizer, weil er Funktionen mitbringt, die es bei tragbaren Modellen sonst erst zum doppelten Preis gibt.

Abstriche gibt es aber: Die Heizkammer fasst nur 0,15 g, und die Verarbeitung ist durchschnittlich.

Der Roffu spielt seine Stärken bei Geschmacksfans aus und bei allen, die mikrodosieren. Wer riesige Wolken aus großen Kammern will, ist mit einem anderen Modell besser bedient.

Lieferumfang

XVape legt ein umfangreiches Zubehör-Set bei:

  • Vaporizer XLUX Roffu
  • Glaskammer (Quarz)
  • Edelstahlkammer
  • Einfülltrichter
  • Metall-Grinder
  • 18650-Akku mit USB-C-Kabel
  • Tragetasche
  • Füll- und Rührwerkzeug
  • Ersatzsiebe, O-Ringe und Reinigungstücher

Wir haben alles ausgebreitet, was mit unserem türkisfarbenen Testmodell geliefert wurde. Damit hast du mehr Wartungszubehör als bei den meisten Paketen zum doppelten Preis.

XLUX Roffu in Türkis, komplettes Set flach ausgelegt mit Reinigungstüchern, Ersatzsieben, O-Ringen, Bürste, Wattestäbchen und USB-C-Kabel auf weißem Hintergrund

Der Einfülltrichter ist das Highlight. Er rastet über der offenen Heizkammer ein und leitet gemahlenes Cannabis direkt hinein, ohne dass etwas danebengeht. Mehr Hersteller sollten so einen Trichter beilegen.

Gehäuse aus anodisiertem Aluminium wiegt nur 96 g

Der Roffu ist 118 mm hoch, 35 mm breit und 25 mm tief. Damit ist er kleiner als die meisten Smartphones und so leicht, dass du ihn in der Hosentasche schnell vergisst. Unser silbernes Testexemplar verschwindet fast in der Hand, wie das Foto unten zeigt.

Hand hält den silbernen XLUX Roffu vor verschwommener Stadtkulisse, kompaktes 96 g leichtes Gehäuse aus anodisiertem Aluminium und weißes Zirkonoxid-Mundstück sichtbar

Ein Farbdisplay nimmt den größten Teil der Vorderseite ein und zeigt Temperatur, Akkustand, Session-Timer und Heizmodus. Die Helligkeit lässt sich nicht regeln. Drinnen ist das Display trotzdem gut lesbar und lenkt nicht ab.

Zirkonoxid-Mundstück verlängert den Dampfweg

Das 3-teilige magnetische Mundstück ist das Glanzstück des Designs. Ein erhöhtes Lippenstück aus Zirkonoxid sitzt auf einer spiralförmigen Kühleinheit aus demselben Material. Beides steckt in einer Aluminiumhülle, die magnetisch am Gehäuse einrastet.

Zirkonoxid leitet Wärme schlecht, deshalb bleibt das Lippenstück selbst bei 220 °C angenehm an den Lippen. Die Spirale verlängert den Dampfweg auf kleinstem Raum, und der magnetische Verschluss macht Schrauben oder Drehen überflüssig.

Unser türkisfarbenes Exemplar lässt sich in Sekunden in seine drei Teile zerlegen. Das Bild zeigt die Kappe, das Gehäuse mit eingesetzter Glaskammer und die untere Akkuabdeckung.

XLUX Roffu in Türkis zerlegt auf einer Holzoberfläche: magnetische Mundstückkappe mit freiliegendem Heizkammer-Sieb, Hauptgehäuse mit Glaskammer und Akkudeckel an der Unterseite

Bei längerer Nutzung zeigen sich Schwächen in der Verarbeitung. Nutzer aus der Community berichten, dass sich nach 6-12 Monaten mit täglichen Sessions Haarrisse im Mundstückdeckel bilden.

Manche Exemplare riechen bei den ersten Einsätzen außerdem nach Plastik. Bei den meisten Nutzern verschwindet der Geruch nach 3-5 Ausbrennzyklen bei maximaler Temperatur vor der ersten richtigen Session. Einige brauchten allerdings bis zu 10 Zyklen.

Klarer Konvektionsgeschmack nach 15 Sekunden Aufheizzeit

Der Roffu nutzt reine Konvektion: Heiße Luft strömt durch dein Cannabis, ohne dass es mit aufgeheizten Wänden in Kontakt kommt. Unser Ratgeber Konvektion vs Konduktion erklärt die Unterschiede zu Konduktion und Hybridheizung.

Der Temperaturbereich reicht von 100 °C bis 220 °C in 1-°C-Schritten. Du stellst die Temperatur über die Pfeil-Wippe an der Seite ein, und der Roffu vibriert kurz, sobald die Zieltemperatur erreicht ist.

Die Seitenansicht unten zeigt die komplette Anordnung der Bedienelemente: den rautenförmigen Power-Knopf, die Pfeil-Wippe, die Lufteinlasslöcher und den USB-C-Anschluss.

Seitenansicht des XLUX Roffu mit rautenförmiger Power-Taste, Chevron-Temperaturwippe, Lufteinlasslöchern und USB-C-Ladeanschluss

Zwei Kammern erzeugen zwei unterschiedliche Dampfprofile

Das Wechselkammersystem ist das markanteste Merkmal des Roffu. Beide Kammern fassen etwa 0,15 g und lassen sich in Sekunden in das keramische Heizelement einsetzen.

Wenn du die Mundstückkappe an unserem türkisfarbenen Exemplar aufschiebst, liegen die Keramik-Heizkammer und der trichterförmige Rand der Glaskammer frei. Daneben steht der Warnhinweis „Caution Hot“, den XVape direkt auf das Gehäuse druckt.

Nahaufnahme des türkisfarbenen XLUX Roffu mit aufgeschobener Mundstückkappe, die Keramik-Heizkammer und den Glaskammer-Trichter mit sichtbarem Caution-Hot-Aufkleber freigibt

Glaskammer (Quarz): Klarerer Geschmack der Terpene bei weniger sichtbarem Dampf. Sie eignet sich am besten für Sessions zwischen 175 °C und 200 °C, wenn dir Geschmacksklarheit wichtig ist.

Die Glaswände tragen nur minimal zur Konduktion bei und bewahren so ein echtes Konvektionsprofil. Ein Nachteil: Die Glaskammer wackelt leicht im Gehäuse, und das Sieb kann sich beim Gebrauch verschieben.

Edelstahlkammer: Dichtere Wolken mit etwas weniger ausgeprägten Terpennuancen. Die Metallwände speichern Wärme und strahlen sie nach innen ab. So kommt zum Konvektions-Luftstrom noch Konduktion dazu.

Die Extraktion fällt in der gesamten Heizkammer gleichmäßiger aus. Bei Temperaturen über 210 °C solltest du im Session-Modus aber vorsichtig sein. AVB kann bei diesen Temperaturen sehr schnell sehr dunkel werden.

Der spiralförmige Kühlkanal aus Zirkonoxid arbeitet gut, obwohl die Strecke von der Heizkammer zu den Lippen kurz ist. Der Zugwiderstand ist niedrig und angenehm, eher wie bei einem tragbaren Hybrid-Vaporizer der Mittelklasse als bei einem Konduktions-Vaporizer mit straffem Zug. Gleichmäßige Züge von 5-8 Sekunden liefern die besten Ergebnisse.

Der Akku schafft 6 Sessions mit einer Ladung

Der Roffu nutzt einen austauschbaren 18650-Akku mit 3200 mAh Kapazität. Wir haben bei moderaten Temperaturen 6 Sessions pro Ladung gemessen. Im On-Demand-Modus entlädt sich der Akku durch die raschen Aufheiz- und Abkühlzyklen schneller.

Die abgebildete Zelle entspricht dem üblichen 18650-Format. Ersatzzellen sind daher günstig und leicht zu finden.

Herausnehmbarer 18650-Akku des XLUX Roffu auf einer offenen Handfläche, grünes Laub im Hintergrund

Bei leerem Akku dauert das Laden per USB-C etwa 75 Minuten. Da sich die 18650-Zelle wechseln lässt, verdoppelt eine Ersatzzelle in der Tasche deine Tageskapazität ohne Wartezeit.

Eine externe Ladestation ist die kleine Investition wert: Ein Community-Mitglied berichtete, dass der USB-C-Anschluss nach längerer Nutzung ausfiel.

Offene Heizkammer und Trichter erleichtern das Befüllen

Das Befüllen dauert etwa 10 Sekunden. Nimm den magnetischen Deckel ab und setz den Trichter auf die Kammer, bis er einrastet. Dann gibst du gemahlenes Cannabis hinein und drückst es leicht mit dem Finger an.

Du kannst den Vaporizer auch umdrehen und die Glaskammer direkt in deinen Grinder tauchen, um Cannabis aufzunehmen. Wir haben es auf dem Foto unten genau so gemacht.

Die offen liegende Kammer lässt sich viel leichter befüllen als die vertieften Kammern der meisten tragbaren Vaporizer.

XLUX Roffu kopfüber gehalten, die Glaskammer taucht direkt in einen Metall-Grinder, um gemahlenes Cannabis aufzunehmen

Ein mittelfeiner Grind eignet sich am besten für die Konvektions-Extraktion. Ist das Material zu grob, strömt die Luft durch einzelne Kanäle, ohne es vollständig zu verdampfen. Unsere Anleitung zum Grinden von Cannabis zeigt die richtige Technik.

Session- und On-Demand-Modus passen zu unterschiedlichen Situationen

Der Roffu arbeitet wahlweise als Session-Vaporizer oder als On-Demand-Vaporizer. Im Session-Modus heizt er auf deine Zieltemperatur und hält sie 3 oder 6 Minuten. Du schaltest mit Power + Hoch zwischen den beiden Zeiten um.

Im On-Demand-Modus heizt er nur, solange du die Power-Taste gedrückt hältst. Nach 45 Sekunden schaltet er ab.

Für die Mikrodosierung ist der On-Demand-Modus ideal. Nimm 2-3 Züge und lass die Taste los. Die Heizkammer kühlt in Sekunden ab. Später ziehst du einfach noch einmal aus derselben Füllung.

Das Display unseres silbernen Exemplars zeigt auf dem Bild unten 179 °C im On-Demand-Modus. Das ist genau der Bereich, den wir beim Geschmack bevorzugen.

XLUX Roffu in Silber in der Hand, das Display zeigt den On-Demand-Modus bei 179°C, grüne Zimmerpflanzen im Hintergrund

Ein integrierter Zugzähler erfasst die Nutzung über mehrere Sessions hinweg. Den Zählerstand rufst du auf, indem du dreimal die Power-Taste drückst.

Die Reinigung ist unkompliziert: Lege die Zirkonoxid-Spirale, das Sieb und die Kammer 30 Minuten in Isopropylalkohol. Die Gummidichtung lässt du dabei weg. Die Glaskammer verfärbt sich bei hohen Temperaturen schnell, also wisch sie alle paar Sessions aus.

So schlägt er sich im Vergleich

Wir haben den Roffu auf der Werkbank zwischen den Mighty Plus und den Arizer Solo gestellt, um seine Größe einzuordnen, bevor wir in die direkten Vergleiche einsteigen.

Roffu neben Mighty Plus und Arizer Solo auf Holzoberfläche zum Vergleich

XLUX Roffu vs XMax V3 Pro

Der XMax V3 Pro 7,5 stammt vom selben Mutterunternehmen und kostet weniger. Der V3 Pro wurde eingestellt und durch den XMax V4 Pro 8,5 ersetzt, aber beide teilen sich die Konvektionsheizung, einen wechselbaren 18650-Akku und die zwei Modi Session und On-Demand.

Der Roffu rechtfertigt den Aufpreis mit einem stärkeren Heizelement, spürbar dichterem Dampf, einem Farbdisplay und dem System mit wechselbaren Kammern - bei 96 g gegenüber 105 g. Der V3 Pro hält mit dem niedrigsten Einstiegspreis aller tragbaren Konvektions-Vaporizer und einem etwas offeneren Luftstrom bei Zügen direkt am Mundstück dagegen.

Die komplette Aufschlüsselung findest du in unserem Vergleich XLUX Roffu vs XMax V3 Pro.

XLUX Roffu vs Arizer Air Max

Der Arizer Air Max 7,6 kostet mehr und geht einen anderen Weg: Hybridheizung mit einem Dampfweg komplett aus Glas und einem 5000-mAh-Akku, der 13 Sessions pro Ladung liefert.

Der Air Max gewinnt bei der Ausdauer (13 Sessions gegenüber 6), bei der Geschmacksreinheit dank Glasweg und bei der Verarbeitungsqualität. Der Roffu gewinnt bei der Aufheizzeit (15 Sekunden gegenüber 60), beim Gewicht (96 g gegenüber 161 g) und beim Preis.

Wenn dir Tempo und Taschenformat am wichtigsten sind, ist der Roffu die bessere Wahl. Für längere Sessions zu Hause, bei denen Terpenreinheit im Vordergrund steht, zieht der Air Max davon. Genau diesen Grab-and-go-Charakter haben wir beim Test ausgenutzt und zur goldenen Stunde am Wasser am türkisen Modell gezogen.

Person zieht im Freien am Wasser zur goldenen Stunde am türkisfarbenen XLUX Roffu, seitliche Bedienelemente und USB-C-Anschluss sichtbar

Für wen sich der XLUX Roffu lohnt

Geschmacksbewusste Nutzer mit kleinem Budget, die klaren Terpengeschmack durch Konvektion wollen, ohne Flaggschiff-Preise zu zahlen. Die Glaskammer liefert besseren Geschmack, als in dieser Preisklasse üblich ist.

Dampfer, die viel unterwegs sind und den leichtesten tragbaren Konvektions-Vaporizer mit nahezu sofortiger Aufheizzeit brauchen. Mit 96 g lässt sich der Roffu bequem in der Tasche mitnehmen und ist in 15 Sekunden bereit.

Neben dem Mighty+ und dem Arizer Solo 2 Max wirkt unser silbernes Exemplar in der Aufstellung unten geradezu winzig.

XLUX Roffu in Silber neben dem Storz and Bickel Mighty+ und dem Arizer Solo 2 Max auf einer Holzoberfläche, wobei sein schlankeres, kompakteres Gehäuse hervorsticht

Mikrodosierer, die in der 0,15-g-Heizkammer einen Vorteil sehen. Im On-Demand-Modus reicht eine einzige Füllung für mehrere kurze Sessions über den Tag verteilt.

VapeExperts Fazit

Der XLUX Roffu verbindet Konvektionsgeschmack mit dem geringsten Gewicht und dem niedrigsten Preis in unserem Testfeld (Stand: Mai 2026).

Das Zweikammersystem gibt dir echte Kontrolle über dein Dampfprofil. Mit 15 Sekunden Aufheizzeit wartest du praktisch gar nicht.

Die kleine Heizkammer und die durchschnittliche Verarbeitung kosten ihn den Platz in unserer Spitzengruppe. Wir von VapeExperts empfehlen ihn trotzdem allen, denen Tragbarkeit und Geschmack wichtiger sind als reine Dampfmenge.

Häufig gestellte Fragen

Wie schneidet er im Vergleich ab?

XLUX Roffu
7,8

Bewertungen & Fragen

Geprüft von

The VapeExperts Editorial Team

Every vaporizer we cover is bought, lived with, and tested by the same small team. We log temperatures with an external thermocouple, run battery cycles to depletion, and spend at least two weeks on a device before we score it. No manufacturer has ever paid for, previewed, or influenced a review on this site.

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