Von allen tragbaren Konvektions-Vaporizern, die VapeExperts bis Mai 2026 getestet hat, hat der XMax V4 Pro das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.
Er baut auf dem XMax V3 Pro 7,5 auf, unserem langjährigen Favoriten im Ranking der besten günstigen Vaporizer, und ergänzt ihn um einen in 3 Stufen verstellbaren Luftstrom, eine 150 % größere Heizkammer, einen Dampfweg aus Glas und Keramik sowie einen On-Demand-Modus. Der wechselbare 18650-Akku, der das Original so beliebt gemacht hat, bleibt dabei erhalten.
Insgesamt haben wir ihn mit 7,8 bewertet, beim Preis-Leistungs-Verhältnis mit herausragenden 9,0. Diese Lücke zwischen einer bescheidenen Gesamtnote und einer Spitzenwertung beim Preis-Leistungs-Verhältnis sagt alles: Dieser Vaporizer liefert deutlich mehr, als der Preis vermuten lässt.
Die Verarbeitung und die Temperaturobergrenze von 220°C verhindern den Sprung in die Spitzenklasse. Trotzdem bietet kein anderes Modell dieser Preisklasse so viel Ausstattung bei 120 g.
Lieferumfang
XMax liefert das Wesentliche ohne unnötige Extras. Im Karton findest du den V4 Pro, ein USB-C-Ladekabel, eine Dosierkapsel, eine Reinigungsbürste, Ersatz-O-Ringe und Ersatzsiebe sowie die Bedienungsanleitung.
Dazu kommen ein Stopfwerkzeug, Wattestäbchen und Alkoholtupfer.

Das Mundstück aus Borosilikatglas dient gleichzeitig als Wasserpfeifen-Adapter und passt in den Standard-14-mm-Schliff einer Wasserpfeife.
Du sparst dir damit den separaten Kauf eines Wasserpfeifen-Adapters, der bei den meisten Konkurrenten dieser Preisklasse nötig ist.
120-g-Aluminiumgehäuse mit Glas-Dampfweg
Der V4 Pro hat ein eloxiertes Aluminiumgehäuse, misst 119 x 34 x 28 mm und wiegt 120 g. Das sind 15 g mehr als beim V3 Pro. Die meisten tragbaren Vaporizer mit einstellbarem Luftstrom wiegen in dieser Preisklasse trotzdem mehr.
Die schlanke, zylindrische Form passt in die vordere Jeanstasche, ohne sichtbar aufzutragen.

Das Mundstück aus Borosilikatglas ist eine klare Verbesserung gegenüber der Spitze aus Zirkonoxid-Keramik beim V3 Pro. Es lässt sich zum Reinigen einfach herausnehmen und passt direkt in eine Wasserpfeife.
Ein farbiges OLED-Display zeigt Temperatur, Akkustand und Session-Timer an. Für Linkshänder lässt sich die Anzeige drehen.
Mit 7,3 Punkten ist die Verarbeitung die schwächste Kategorie des V4 Pro. Die Luftstromregelung funktioniert gut, hat aber etwas Spiel. Mittelklasse-Vaporizer arbeiten hier mit engeren Toleranzen.
Das Aluminiumgehäuse hält länger als die Kunststoffgehäuse, die bei günstigen tragbaren Vaporizern dominieren. Es sollte auch das tägliche Tragen in der Hosentasche gut überstehen.
Vollkonvektions-Heizung erreicht die Temperatur in 25 Sekunden
Der V4 Pro heizt mit voller Konvektion. Heiße Luft strömt durch dein Material, und die Wände der Heizkammer erhitzen es nicht direkt. Dieses Konvektionsprinzip sorgt für eine gleichmäßige Extraktion der ganzen Füllung und bewahrt feine Terpen-Nuancen. Außerdem verhindert es das Anbrennen, unter dem reine Konduktions-Vaporizer in dieser Preisklasse leiden.
Er heizt in 25 Sekunden auf deine gewählte Temperatur auf. Die Temperatur lässt sich in 1°C-Schritten zwischen 100°C und 220°C einstellen - präzise und ganz ohne Begleit-App.

Die 0,25 g große Heizkammer fasst 150 % mehr Material als die 0,1 g Kammer des V3 Pro. Bei längeren Sessions musst du also seltener nachfüllen. Locker eingefüllt, gibt ein mittelfeiner Grind der heißen Luft Raum, durch das Material zu zirkulieren und die gesamte Füllung optimal zu extrahieren.
Der 3-stufig verstellbare Luftstrom ist das Highlight des V4 Pro. Er regelt den Zugwiderstand von eng über mittel bis ganz offen. Ein offener Luftstrom zieht mehr heiße Luft durch die Kammer und liefert dichtere Wolken.
Ein engerer Luftstrom konzentriert den Geschmack und fühlt sich an wie ein straffer Zug an einer Zigarre. Nutzer auf r/vaporents nennen diese Funktion immer wieder die größte Verbesserung gegenüber dem Vorgänger.

Der Dampfweg aus Glas und Keramik hält den Geschmack sauber. Du schmeckst reines Cannabis, wenn du durch das Glasmundstück ziehst. Plastik oder Elektronik bleiben geschmacklich außen vor.
Bei niedrigeren Temperaturen um 175°C erwarten dich leichte, aromatische Schwaden, in denen das Terpenprofil deiner Sorte klar durchkommt. Nahe der 220°C-Obergrenze werden die Wolken dichter und potenter. Dafür verlierst du erwartungsgemäß Geschmacksnuancen.
Die Höchsttemperatur von 220°C ist die größte Leistungsgrenze des V4 Pro. Die meisten Konkurrenten in dieser Preisklasse erreichen 230-240°C. Das fällt ins Gewicht, wenn du auf Hochtemperatur-Extraktion aus bist oder dein bereits verdampftes Material (AVB) vollständig ausnutzen willst.
Die meisten Nutzer bleiben ohnehin im Sweet Spot von 175-210°C. In diesem Bereich liefert der V4 Pro eine Dampfqualität, die man in dieser Preisklasse nicht erwartet.
Wechselbarer 18650-Akku mit USB-C-Ladung
Der V4 Pro läuft mit einer Standard-18650-Zelle (2550 mAh im Lieferumfang), die rund 8 Sessions pro Ladung liefert.
Das reicht für einen ganzen Tag bei moderater Nutzung. Mit einer 18650-Ersatzzelle in der Tasche verlängerst du die Laufzeit unbegrenzt.
Eine hochwertige Zelle kostet unter 10 $ und ist leicht zu bekommen. Du wechselst sie in Sekunden, indem du die Bodenkappe abnimmst.
Per USB-C ist der Akku in 75 Minuten von leer auf voll geladen. Der Anschluss sitzt direkt unter dem Luftstrom-Schieber.
Eine Durchladefunktion gibt es nicht. Du musst also warten, bis der Ladevorgang abgeschlossen ist, bevor du weiterdampfen kannst.
Dank des wechselbaren Akkus ist eine leere Zelle nie ein Problem - vorausgesetzt, du hältst eine geladene Ersatzzelle bereit.

Bei 3 bis 4 Sessions am Tag hält die mitgelieferte Zelle bis in den Abend. Wer mehr dampft, holt sich eine Ersatzzelle aus dem Ladegerät und macht ohne Pause weiter.
Session- und On-Demand-Modus mit einfacher Bedienung
Der V4 Pro bietet zwei Betriebsmodi. Der Session-Modus läuft je nach Einstellung 4 oder 6 Minuten durchgehend.
Der On-Demand-Modus heizt pro Aktivierung 30 Sekunden lang. So kannst du schnell einen Zug nehmen und den Vaporizer wieder einstecken, ohne eine ganze Session zu starten.
Das Befüllen ist unkompliziert: Glasmundstück abnehmen, die 0,25-g-Heizkammer füllen und das Mundstück wieder aufdrücken. Noch sauberer geht es mit Dosierkapseln.
Befülle ein paar Kapseln, bevor du rausgehst. Zwischen den Sessions wechselst du sie in Sekunden, ganz ohne Sauerei oder klebrige Finger.

Das Glasmundstück passt ohne separaten Adapter direkt in den 14-mm-Schliff einer Wasserpfeife. Das macht Sessions zu Hause flexibler, wenn du den Dampf durch Glas ziehen möchtest.
Zur Reinigung bürstest du die Heizkammer nach jeder Session kurz aus. Alle 10 bis 15 Sessions legst du das Glasmundstück für eine gründlichere Reinigung in Isopropylalkohol ein.
Mit Dosierkapseln bleibt die Heizkammer sauberer, und die Abstände zwischen den Grundreinigungen werden länger.
Der V4 Pro verdampft auch Konzentrate: Dafür füllst du eine Dosierkapsel mit einer kleinen Menge Wax. Stelle eine höhere Temperatur ein (200-220°C) und ziehe langsam.
Für gelegentliche Konzentrat-Sessions funktioniert das gut. Ein spezieller Wax-Pen liefert bei regelmäßiger Nutzung allerdings bessere Ergebnisse.
Im Vergleich
XMax V4 Pro vs XMax V3 Pro
Der XMax V3 Pro hat die Kategorie der günstigen tragbaren Vaporizer geprägt - mit reiner Konvektion und wechselbarem 18650-Akku. Der V4 Pro behält beide Stärken.
Dazu kommt ein 3-stufig einstellbarer Luftstrom statt eines festen. Die Heizkammer fasst 0,25 g statt 0,1 g, und der Dampfweg besteht aus Borosilikatglas statt Zirkonoxid-Keramik.
Außerdem gibt es ein farbiges OLED-Display und neben dem Session-Modus einen On-Demand-Modus.
Beide Vaporizer nutzen dieselbe Akku-Plattform. Das Upgrade betrifft die Heizkammergröße, die Luftstromregelung, den Glas-Dampfweg und die beiden Betriebsmodi.
Du findest alle technischen Daten im direkten Vergleich in unserem Vergleich V4 Pro vs V3 Pro.

Für Neukäufer ist der V4 Pro die klare Wahl. Wenn dein V3 Pro noch funktioniert, kannst du mit dem Wechsel warten - es sei denn, die größere Heizkammer, der einstellbare Luftstrom und das Glasmundstück lösen für dich ein echtes Problem.
XMax V4 Pro vs POTV Lobo
Der POTV Lobo 8,2 ist ein tragbarer Hybrid-Vaporizer in einer höheren Preisklasse. Er hat eine Titan-Heizkammer mit Glas-Dampfweg sowie einen wechselbaren 18650-Akku und wiegt 150 g.
Die Hybridheizung des Lobo liefert auf Anhieb dichtere Wolken und stellt geringere Anforderungen an deine Zugtechnik.
Der V4 Pro bewahrt mit reiner Konvektion bei niedrigen Temperaturen mehr Terpen-Nuancen und heizt schneller auf (25 Sekunden statt 40).
Wenn dir Geschmacksreinheit am wichtigsten ist, liegt der V4 Pro leicht vorn. Wenn du mühelos dichten Dampf ohne viel Zugtechnik willst, gewinnt der Lobo.
XMax V4 Pro vs Fury 3
Der Fury 3 8,4 ist ein günstiger Hybrid-Vaporizer und wiegt 159 g. Er heizt in 20 Sekunden auf und hat eine 0,2-g-Heizkammer. Der fest verbaute Akku lässt sich nicht wechseln und schafft 6 Sessions pro Ladung.
Der V4 Pro punktet bei der Heizkammergröße (0,25 g vs 0,2 g), der Akku-Flexibilität (wechselbarer 18650-Akku vs fest verbaute Zelle) und dem einstellbaren Luftstrom.
Der Fury 3 bietet dafür ein breiteres Zubehörsortiment, darunter speziell entwickelte Glas-Bubbler, die direkt auf den Vaporizer aufgesteckt werden. Dazu kommt eine Durchladefunktion, mit der du auch am Kabel dampfen kannst.
Für wen sich der Kauf lohnt
Einsteiger, die über die Einstiegsklasse hinauswollen, bekommen volle Konvektion, einstellbaren Luftstrom und einen Dampfweg aus Glas zu einem Preis, für den es sonst meist nur einfache Konduktion gibt. Wenn du noch herausfindest, was ein Vaporizer eigentlich macht, ist das hier der Sweet Spot zwischen „günstigste Option" und „ernsthafte Leistung". Er hält sogar neben Mittelklasse-Hybriden wie dem XLUX Roffu und dem Arizer Air Max gut mit.

Preisbewusste tägliche Nutzer, die zuverlässige Sessions ohne Akku-Sorgen wollen, bekommen einen wechselbaren 18650 und eine 0,25-g-Heizkammer. Mit einer Ersatzzelle in der Tasche geht dir nie der Strom aus.
Wer Portabilität an erste Stelle setzt und einen Vaporizer für die Hosentasche will, bekommt 120 g Aluminium mit einem Glasmundstück, das gleichzeitig als Wasserpfeifen-Adapter dient. So deckt ein einziger Vaporizer Sessions unterwegs und zu Hause ab.
Fazit
VapeExperts empfiehlt den XMax V4 Pro (Stand: Mai 2026) als tragbaren Konvektions-Vaporizer mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis im Budget-Segment.
Er entwickelt den V3 Pro sinnvoll weiter: mit einer größeren Heizkammer, einstellbarem Luftstrom, einem Dampfweg aus Glas und einem On-Demand-Modus. Der wechselbare 18650-Akku, den preisbewusste Käufer so schätzen, bleibt erhalten.
Die Obergrenze von 220°C ist für Fans hoher Temperaturen eine echte Einschränkung.
Trotzdem bietet kein anderes Modell dieser Preisklasse diese Kombination aus reiner Konvektion, einstellbarem Luftstrom und der Flexibilität eines wechselbaren Akkus.





