Der POTV Lobo ist der erste Vaporizer, den Planet of the Vapes selbst entwickelt hat. Er bietet mehr, als du in dieser Preisklasse erwarten würdest.
Sein Hybrid-Heizer arbeitet überwiegend mit Konvektion; die Heizkammerwände tragen durch Konduktion zur Erwärmung bei. Zusammen mit dem Dampfweg aus Glas und Titan sorgt das für klare Terpen-Aromen, die günstige tragbare Vaporizer selten erreichen.
Das Extraktionssystem verdampft dabei die volle 0,2-g-Füllung der Heizkammer, ohne dass du umrühren musst.
Kombiniere ihn mit den Glas-Bubblern und Wasserpfeifen-Adaptern aus dem POTV-Ökosystem. Dann hast du den günstigen tragbaren Vaporizer, den wir bei VapeExperts in unserem Ranking der besten günstigen Vaporizer am stärksten empfehlen.
Er heizt in etwa 40 Sekunden auf 198°C, schafft 10 Sessions pro Ladung und kostet ungefähr halb so viel wie der Mighty+.
Wir haben einen grünen Lobo mehrere Wochen lang in täglichen Sessions getestet - mit dem serienmäßigen genoppten Stem, separat erhältlichen Bubblern und einem Wasserpfeifen-Adapter. Du siehst genau dieses Exemplar auf allen Fotos in diesem Test.
Bei der Verarbeitung merkst du den Preis. Der Session-Timer startet, bevor der Heizer die Zieltemperatur erreicht. Das Display ist im Sonnenlicht schlecht ablesbar.
Die Beschränkung auf Glasmundstücke macht den Lobo in der Hosentasche empfindlicher. Das sind echte Kompromisse, die sich angesichts der Extraktionsqualität aber leicht verschmerzen lassen.
Lieferumfang
Der Lobo kommt startklar für deine erste Session. Im Lieferumfang sind der Vaporizer, ein genoppter Kühlstem aus Glas, eine Dosierkapsel und ein Konzentrat-Pad zur Verwendung mit der Kapsel.
Dazu kommen drei Ersatzsiebe, eine Reinigungsbürste aus Agavenfaser, ein Befüllwerkzeug, ein Ersatz-O-Ring, ein USB-C-auf-USB-C-Kabel und eine Kurzanleitung.
Ein USB-Netzteil ist nicht dabei. Für das USB-C-auf-USB-C-Kabel brauchst du ein passendes Netzteil. Die meisten Haushalte haben bereits eines.
Unser Studiofoto unten zeigt das komplette Set rund um das grüne Testexemplar. So siehst du genau, was bei dir zu Hause ankommt.

Gehäuse aus eloxiertem Aluminium mit 150 g
Mit seinem Gehäuse aus eloxiertem Aluminium wiegt der Lobo insgesamt 150 g (ohne Glas). Das Gehäuse dient zugleich als Kühlkörper und bleibt auch bei mehreren Sessions hintereinander kühl.
Die matte Oberfläche gibt es in Schwarz, Blau oder Grün. Das grüne Exemplar auf unseren Fotos zeigte nach wochenlangem Gebrauch keine sichtbaren Gebrauchsspuren.
Ohne Glas-Stem ist der Vaporizer 89 mm hoch und 54 mm breit. Damit passt er in eine Jacken- oder Handtasche.
Der Dampfweg ist komplett von der Elektronik getrennt. Die Luft strömt durch einen Einlass am Boden und anschließend durch den Hybrid-Heizer und die Heizkammer aus Titan.
Sie tritt durch ein Mundstück aus Borosilikatglas aus, das über PEEK-Kunststoff mit dem Vaporizer verbunden ist. An keiner Stelle kommt Silikon mit dem Dampf in Kontakt.
An anderer Stelle zeigt sich der Preis: Das LCD-Display ist bei direktem Sonnenlicht schwer ablesbar. Der Schraubdeckel des Akkufachs kann zu fest angezogen werden oder dir aus den Fingern rutschen. Das Aluminiumgehäuse hat keine griffige Struktur.
Eine Schutzhülle ist deshalb eine sinnvolle Ergänzung (mehr dazu in unserem Ratgeber zu Vaporizer-Zubehör). Die Garantie von 2 Jahren und die 100-Tage-Zufriedenheitsgarantie von POTV beruhigen aber, was die Verarbeitung angeht.
Hybridheizung extrahiert gleichmäßig ohne Umrühren
Der Lobo nutzt eine Hybridheizung: Heiße Luft strömt durch die Titan-Heizkammer (Konvektion), während die Heizkammerwände zusätzlich Wärme abgeben (Konduktion).
Dieser konvektionsdominante Ansatz liefert einen klareren Geschmack als reine Konduktion, bei der Cannabis nur durch direkten Oberflächenkontakt erhitzt wird. POTV nennt das „Dynamic hybrid heating“.
In der Praxis bedeutet das eine gründliche Extraktion ohne Umrühren mitten in der Session. Nach einer vollen Session bei 221°C war das verbrauchte Cannabis gleichmäßig dunkelbraun: sauberes AVB ohne grüne Stellen.
Bei den meisten günstigen tragbaren Vaporizern musst du mitten in der Session umrühren. Beim Lobo ist das nicht nötig.
Die Aufheizzeit von kalt auf 198°C beträgt etwa 40 Sekunden. Der Temperaturbereich reicht von 160 bis 221°C und lässt sich in Schritten von 1°C einstellen. So hast du über den gesamten Bereich präzise Kontrolle.
Der Vaporizer vibriert (haptisches Feedback), sobald er die Zieltemperatur erreicht. Du findest die optimalen Einstellungen für deine gewünschte Wirkung in unserem Temperaturguide für Vaporizer.
Bei niedrigeren Temperaturen um 180°C steht der Geschmack im Vordergrund. Die sichtbaren Wolken bleiben dünn, doch mit seinen klaren Terpenaromen hebt sich dieser Session-Vaporizer von der günstigen Konkurrenz ab.
Der konvektionsdominante Luftstrom bewahrt Aromastoffe. Reine Konduktions-Vaporizer in dieser Preisklasse lassen sie oft verflachen.
Über 200°C werden die Wolken dichter und die Extraktion schneller. Der mitgelieferte genoppte Glas-Stem kommt mit moderaten Temperaturen gut zurecht. Bei längeren Zügen über 210°C wird der Dampf aber warm und kann im Hals kratzen. Spätestens dann wird das Glaszubehör unverzichtbar.
Mit Wasserpfeifen-Adapter und Bubbler zeigt sich der Lobo von einer ganz anderen Seite. Die Wasserfilterung verhindert das Wärmegefühl im Hals, und die Konvektionsheizung füllt einen Bubbler schon vom ersten Zug an mit dichtem Dampf.
Eine Anleitung zum Aufbau findest du in unserem Guide zum Anschließen eines Vaporizers an eine Bong. Diese Kombination ist mit großem Abstand die beste Art, den Lobo zu nutzen.
Neben dem mitgelieferten genoppten Stem verkauft POTV einen gebogenen Stem, einen Globe-Stem, einen gebogenen Mini-Bubbler, einen Gordito-Mini-Bubbler und den Wasserpfeifen-Adapter. Alle nutzen denselben magnetischen Anschluss am Glasadapter.
Der Gordito hat mehr Perkolator-Löcher und eine größere Wasserkammer. Er liefert damit die dichtesten Züge für unterwegs im ganzen Sortiment.
Der Akku hält 10 Sessions pro Ladung
Im Lobo steckt ein wechselbarer 18650-Akku, ein Samsung 35E mit 3500 mAh. Bei 198°C und einem Session-Timer von 4 Minuten kamen wir zuverlässig auf 10 Sessions.
Höhere Temperaturen oder längere Sessions senken diese Zahl. Berichte aus der Community deuten darauf hin, dass bei intensiverer Nutzung auf Maximaltemperatur 8 Sessions typisch sind.
Von leer auf voll dauert das Laden über USB-C 90 Minuten. Der Vaporizer hat keine Durchladefunktion und lässt sich deshalb am Kabel nicht nutzen.
Der wechselbare Akku gleicht das aus: Du setzt einen frischen 18650-Akku ein und kannst innerhalb von Sekunden weitermachen.
Dank der wechselbaren Zelle ist auch die Lebensdauer des Lobo deutlich länger als die von Vaporizern mit fest verbautem Akku.
Wenn die mitgelieferte Zelle nachlässt (typischerweise nach 300-500 vollen Ladezyklen), tauschst du sie einfach gegen einen günstigen 18650-Akku, statt den ganzen Vaporizer zu ersetzen.
Ein externer 18650-Lader lädt schneller und schont die Zellen mehr als die interne Ladeelektronik des Lobo. Zusammen mit Ersatzakkus ist ein solcher Lader deshalb eine lohnende Investition.
Drei Tasten, keine Einarbeitung nötig
Zum Einschalten drückst du dreimal die Power-Taste. Mit Plus und Minus stellst du die Temperatur von 160 bis 221°C ein. Das LCD-Display zeigt die aktuelle Temperatur, die Zieltemperatur, den Countdown des Session-Timers und den Akkustand.
Der Session-Timer steht standardmäßig auf 4 Minuten und lässt sich in 30-Sekunden-Schritten von 3 bis 6 Minuten einstellen.
Eine dokumentierte Eigenheit: Der Countdown läuft schon ab dem Einschalten, nicht erst, wenn die Heizkammer die Zieltemperatur erreicht. Bei der 3-Minuten-Einstellung geht dadurch ein spürbarer Teil deiner Session für das Aufheizen verloren.
Die Heizkammer fasst 0,2 g und lässt sich unkompliziert befüllen. Verwende Cannabis mit mittlerem Mahlgrad und drücke es leicht an. Stopfe nicht zu fest, sonst blockierst du den Konvektions-Luftstrom und erhöhst den Zugwiderstand.
Die mitgelieferte Dosierkapsel erleichtert das Befüllen und hält die Heizkammer zwischen den Sessions sauberer (mehr dazu in unserem Dosierkapsel-Guide).
Die Reinigung dauert keine 2 Minuten. Bürste die Heizkammer nach jeder Session aus. Im Glasadapter sitzt ein einziges Sieb; nimm es gelegentlich heraus und lege es in Isopropanol ein. Spüle den Glas-Stem mit warmem Wasser ab.
Im einfach gehaltenen Dampfweg sammeln sich deutlich weniger Rückstände als bei Vaporizern mit komplexen Kühlkanälen aus Kunststoff.
So schneidet er im Vergleich ab
POTV Lobo vs Planet of the Vapes ONE
Der Planet of the Vapes ONE 7,3 ist das kleinere, günstigere Geschwistermodell von POTV und arbeitet mit Konduktion.
Die Hybridheizung des Lobo liefert klarere Terpenprofile. Dazu kommen eine größere Heizkammer mit 0,2 g (gegenüber 0,15 g), ein wechselbarer Akku und Laden per USB-C.
Beide nutzen dasselbe Glas-Zubehörsystem. Stems und Bubbler passen also weiter, wenn du aufrüstest. Unser Vergleichsfoto zeigt beide nebeneinander und macht deutlich, wie viel kleiner der ONE wirklich ist.

Bei Portabilität und Preis liegt der ONE vorn. Er ist die richtige Wahl für gelegentliche leichte Sessions. Für den täglichen Einsatz und bessere Dampfqualität ist der Lobo die deutlich bessere Wahl.
POTV Lobo vs Healthy Rips Rogue 2
Der Healthy Rips Rogue 2 8,7 ist der engste Konkurrent des Lobo: Konvektionsleistung, Glaszubehör und Preis sind ähnlich.
In unseren Tests schnitt der Rogue 2 bei der Verarbeitung besser ab. Er fühlt sich hochwertiger an und hat eine etwas stärkere Heizung. Auf dem Foto unten siehst du, dass beide nahezu dieselbe Grundfläche haben.

Der Lobo punktet dagegen mit seinem wechselbaren 18650-Akku; beim Rogue 2 ist der Akku fest verbaut. Dazu kommt das breitere Glaszubehör-Sortiment von POTV.
Bei der Dampfqualität liegen beide nah beieinander. Der Rogue 2 wirkt ab Werk etwas ausgereifter.
POTV Lobo vs Arizer Solo 3
Der Arizer Solo 3 8,2 kostet etwa doppelt so viel wie der Lobo. Dafür bekommst du einen größeren Akku (13 Sessions pro Ladung) sowie einen Session-Modus und einen On-Demand-Modus für einzelne Züge zwischendurch.
Dazu kommt der reinste Terpengeschmack aller tragbaren Vaporizer, die wir bei VapeExperts bisher getestet haben.
Auf unserem Vergleichsfoto steht der Solo 3 neben dem Rogue 2 und dem Lobo. Er ist sichtbar der höchste und schwerste der drei.

Der Solo 3 ist insgesamt der bessere Vaporizer. Der Lobo bietet aber einen Großteil der geschmacklichen Vorteile dieser Konvektionsheizung zu einem Bruchteil des Preises.
Wenn du hauptsächlich zu Hause über eine Wasserpfeife dampfst, verkleinert die Extraktionsleistung des Lobo den Abstand zum teureren Modell deutlich.
Für wen sich der POTV Lobo eignet
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Ehemalige Raucher, die aufs Dampfen umsteigen und über eine Wasserpfeife die gewohnte Wolkendichte wollen, ohne Flaggschiff-Preise zu zahlen. Wenn du gerade erst herausfindest, was Vaporizer anders machen, fällt dir der Umstieg mit dem Lobo leicht.
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Alle, die den Lobo für Sessions zu Hause nutzen und ihn mit einem Tisch-Bubbler kombinieren - dann zeigt er seine absolute Bestform
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Preisbewusste Käufer, denen saubere Extraktion und Geschmack wichtiger sind als edle Verarbeitung und echte Taschentauglichkeit
Fazit
Der POTV Lobo liefert mit seiner Hybridheizung eine Dampfqualität, die für diesen günstigen Preis eigentlich viel zu gut ist. Über einen Wasserpfeifen-Adapter ist er wirklich beeindruckend.
Die Verarbeitung und die Beschränkung auf Glasmundstücke stehen einer uneingeschränkten Empfehlung im Weg.
Für uns bei VapeExperts bietet der Lobo aber das beste Preis-Leistungs-Verhältnis unter den günstigen tragbaren Vaporizern, Stand Mai 2026.




