Cannabinoide sind die aktiven chemischen Verbindungen in Cannabis, von THC, das berauscht, bis zu CBD, das nicht berauscht. Zusammen mit Terpenen prägen sie, was Sie beim Verdampfen spüren. Forschende haben in der Pflanze über 100 verschiedene Cannabinoide identifiziert, jedes mit eigener Chemie und eigener Art, auf Ihren Körper zu wirken.
Für Vaporizer-Nutzer sind Cannabinoide wichtig, weil erst Ihr Vaporizer sie aktiviert. Hitze wandelt die Säuren in rohen Blüten in THC und CBD um. Ihre Temperatureinstellung bestimmt dann, wie schnell Sie diese Stoffe extrahieren und wie der Dampf schmeckt. Wenn Sie diese Verbindungen verstehen, haben Sie Ihre Sessions besser im Griff.
Die wichtigsten Cannabinoide auf einen Blick
So schneiden die acht ab, die Ihnen auf Laborberichten am häufigsten begegnen. Details und Quellen zu jedem folgen weiter unten.
| Cannabinoid | Berauscht es? | Woher es stammt | Stärkster Befund bisher |
|---|---|---|---|
| THC | Ja | THCA in der Blüte, durch Hitze aktiviert | Synthetisches THC (Dronabinol) ist von der FDA gegen Übelkeit bei Chemotherapie zugelassen |
| CBD | Nein | CBDA in der Blüte, durch Hitze aktiviert | Von der FDA als Epidiolex bei drei Anfallsleiden zugelassen |
| CBN | Leicht | THC, das durch Alter, Licht und Luft abgebaut wird | Verfehlte in einer Studie von 2026 bei Schlaflosigkeit das wichtigste Schlafziel |
| CBG | Nein | Übrig gebliebenes CBGA, durch Hitze aktiviert | Wird bei Entzündungen und Bakterien untersucht |
| CBC | Nein | CBCA in der Blüte, durch Hitze aktiviert | Aktivierte in Zellversuchen CB2-Rezeptoren |
| THCV | Nicht in niedrigen Dosen | THCVA in wenigen Sorten, durch Hitze aktiviert | Ließ THC in einer Pilotstudie bei 9 von 10 Männern schwächer wirken |
| Delta-8-THC | Ja, oft milder | Meist chemisch aus CBD umgewandelt | Bindet an dieselben CB1-Rezeptoren wie normales THC |
| CBDV | Nein | CBDVA in der Blüte, durch Hitze aktiviert | In einer Studie von 2021 nicht besser als Placebo gegen fokale Anfälle |
Cannabis bildet über 100 verschiedene Cannabinoide
Cannabinoide sind eine Klasse chemischer Verbindungen, die in den Trichomen der Cannabispflanze entstehen. Diese harzigen Drüsen überziehen Blüten und Blätter. Sie konzentrieren die Stoffe, die jeder Sorte ihre eigene Wirkung und ihren eigenen Geschmack geben.
Die Cannabispflanze bildet die meisten ihrer Cannabinoide als Säuren, etwa THCA und CBDA. Diese Säuren werden bei der sogenannten Decarboxylierung zu THC und CBD umgewandelt. Dafür braucht es Hitze und Zeit.
Hier kommen Vaporizer ins Spiel. Ein Vaporizer erhitzt Ihr Cannabis so weit, dass THC aktiviert wird und Terpene freigesetzt werden, ohne die Blüten in Brand zu setzen. Die Flamme eines Feuerzeugs verbrennt das Pflanzenmaterial dagegen, und ein Großteil des Aromas geht in Rauch auf. Unser Temperaturratgeber erklärt die Einstellungen im Detail.
Tipp
Ihr Körper hat ein eigenes Cannabinoid-System
Das Endocannabinoid-System (ECS) ist ein biologisches Signalnetzwerk, das bei allen Säugetieren vorkommt. Es besteht aus drei Komponenten: Endocannabinoiden, die Ihr Körper selbst bildet, den Rezeptoren, an die sie binden, und den Enzymen, die sie abbauen.
Ihr Körper bildet eigene Cannabinoide, die sogenannten Endocannabinoide, darunter Anandamid und 2-AG. Diese Moleküle helfen, Grundfunktionen wie Schlaf, Appetit und Immunantwort zu regulieren. Den Abbau übernehmen vor allem zwei Enzyme, wie eine Übersichtsarbeit in Biological Psychiatry zeigt: FAAH baut Anandamid ab, MAGL baut 2-AG ab. Pflanzliche Cannabinoide aus Cannabis wirken auf dasselbe Rezeptornetzwerk, deshalb sind ihre Effekte so vielfältig.
CB1-Rezeptoren sitzen vor allem im Gehirn
CB1-Rezeptoren kommen am häufigsten im Gehirn und im Nervensystem vor, finden sich aber auch anderswo. Sie helfen, Stimmung, Gedächtnis, Schmerzempfinden und Appetit zu regulieren. Die psychoaktive Wirkung von THC entsteht vor allem über CB1-Rezeptoren. Wenn Sie THC-reiches Cannabis verdampfen, sind diese Rezeptoren das Hauptziel.
CB2-Rezeptoren finden sich im gesamten Immunsystem
CB2-Rezeptoren sitzen vor allem auf Immunzellen, auch in Milz und Darm. CBD und viele andere Cannabinoide wirken zudem an Angriffspunkten jenseits von CB1 und CB2, und eine Übersichtsarbeit von 2015 zählte allein für CBD mehr als 65 beschriebene Angriffspunkte. Ihre Wirkung lässt sich nicht sauber in einen „Rauschrezeptor“ und einen „Heilungsrezeptor“ aufteilen.
Ihr Körper bildet bereits eigene Cannabinoide. Cannabis wirkt bei Ihnen, weil es dasselbe Signalnetzwerk nutzt.
THC und CBD sind die beiden am besten erforschten Cannabinoide
Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) ist der wichtigste psychoaktive Stoff in Cannabis. Es bindet direkt an CB1-Rezeptoren im Gehirn und löst so die Euphorie, die veränderte Wahrnehmung und den Appetit aus, die man mit Cannabiskonsum verbindet.
Cannabidiol (CBD) berauscht nicht. Es wirkt an mehreren Angriffspunkten im Körper und moduliert CB1- und CB2-Rezeptoren, ohne stark an einen der beiden zu binden. Am besten erprobt ist CBD als verschreibungspflichtiges Arzneimittel. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat Epidiolex, ein gereinigtes orales CBD, gegen Anfälle bei Lennox-Gastaut-Syndrom, Dravet-Syndrom und tuberöser Sklerose zugelassen. Außerdem hat die FDA Dronabinol (Marinol, Syndros) und Nabilon (Cesamet) zugelassen, zwei synthetische, THC-artige Wirkstoffe, gegen Übelkeit bei Chemotherapie, Dronabinol zudem gegen Appetitverlust bei Menschen mit AIDS. Forschende untersuchen CBD außerdem bei Angst und Entzündungen.
Das Verhältnis von THC zu CBD in Ihrem Cannabis zählt genauso viel wie der Sortenname, vor allem weil es zeigt, wie viel THC Sie bekommen. Eine 1:1-Sorte enthält pro Gramm meist deutlich weniger THC als eine THC-dominante 20:1-Sorte, deshalb wirkt dieselbe Füllung ganz anders. Wenn Sie CBD-betonte Sorten für therapeutische Zwecke ausprobieren, stellt unser Ratgeber zu Vaporizern für medizinisches Cannabis die besten Optionen vor.
CBD hebt THC nicht auf. In einer Studie von 2023 inhalierten 46 Gelegenheitskonsumenten 10 mg THC zusammen mit 0, 10, 20 oder 30 mg CBD. Das zusätzliche CBD milderte die THC-Wirkung bei keiner dieser Dosierungen ab. Ausgewogene Sorten fühlen sich vor allem deshalb leichter an, weil jeder Zug weniger THC enthält. Deshalb nutzen viele Menschen sie gern im Alltag.

Eine Cannabisblüte in der Hand. Eine ausgewogene Sorte wirkt vor allem deshalb sanfter, weil sie pro Füllung weniger THC enthält, also achten Sie auf die Dosis, nicht nur auf das Verhältnis.
Sechs seltenere Cannabinoide, die Sie kennen sollten
Neben THC und CBD enthält Cannabis Dutzende seltenerer Cannabinoide. Man spricht von „Minor-Cannabinoiden“, weil die Pflanze weniger davon bildet. Hier sind sechs, die Ihnen auf Laborberichten und Produktetiketten oft begegnen. Namen mit V am Ende (THCV, CBDV) stehen für die Varine, Verwandte von THC und CBD mit kürzerer Seitenkette, die die Pflanze aus einem etwas anderen Grundbaustein bildet.
CBN (Cannabinol)
CBN entsteht, wenn THC durch Hitze, Licht oder Sauerstoff abgebaut wird, deshalb enthält älteres Cannabis meist mehr davon. Es wirkt leicht psychoaktiv und wird häufig als Schlafmittel verkauft. Eine Studie von 2026 gab 20 Erwachsenen mit Schlaflosigkeit 30 mg oder 300 mg orales CBN. Keine der beiden Dosen verbesserte den wichtigsten Messwert, die Wachzeit nach dem ersten Einschlafen. Einige sekundäre Schlafwerte verbesserten sich jedoch bei 300 mg.
Tipp
CBG (Cannabigerol)
CBG beginnt als CBGA (Cannabigerolsäure), die Vorstufe, aus der die Pflanze die wichtigsten Cannabinoide aufbaut. Während die Pflanze wächst, wandeln Enzyme CBGA in THCA, CBDA oder CBCA um. Übrig gebliebenes CBGA wird beim Erhitzen zu CBG, und CBG berauscht nicht. CBG-dominante Sorten werden immer häufiger angebaut, und Forschende untersuchen CBG auf mögliche entzündungshemmende und antibakterielle Wirkungen.
CBC (Cannabichromen)
CBC ist die erhitzte Form von CBCA, einer der drei Säuren, die die Pflanze aus CBGA bildet. Es bindet kaum wirksam an CB1-Rezeptoren und berauscht deshalb für sich allein nicht. In Zellversuchen aktivierte CBC CB2-Rezeptoren, ein Grund, warum Forschende es zur Schmerzlinderung untersuchen.
THCV (Tetrahydrocannabivarin)
THCV ist strukturell mit THC verwandt, verhält sich aber anders. In niedrigen Dosen kann es CB1-Rezeptoren blockieren, also genau die Rezeptoren, über die THC berauscht. In einer kleinen Pilotstudie nahmen 10 Männer fünf Tage lang täglich orales THCV, bevor sie eine Dosis THC erhielten. Neun von ihnen empfanden die THC-Wirkung als schwächer. THCV kommt nur in wenigen Sorten vor. Wenn Sie gezielt danach suchen, lohnt sich ein Blick in den Laborbericht.
Delta-8-THC
Delta-8-THC kommt natürlich in Spuren vor. Es bindet an dieselben CB1-Rezeptoren wie Delta-9-THC und berauscht ebenfalls, auch wenn die Wirkung oft als milder beschrieben wird. Die meisten handelsüblichen Delta-8-Produkte werden durch chemische Umwandlung von CBD hergestellt.
Warnung
CBDV (Cannabidivarin)
CBDV ist ein enger chemischer Verwandter von CBD. Es weckte früh Interesse als Mittel gegen Anfälle, mit einem etwas anderen pharmakologischen Profil als CBD. In einer Studie von 2021 mit 162 Patienten wirkte orales CBDV als Ergänzung zur üblichen Medikation nicht besser als Placebo gegen fokale Anfälle.
Worauf Sie achten sollten
Ein paar Dinge sollten Sie wissen, bevor Sie Ihre Kammer füllen.
- CBD kann mit anderen Medikamenten wechselwirken. Die FDA warnt, dass CBD die Wirkung anderer Arzneimittel verändern kann, und sah in Studien mit dem verschreibungspflichtigen CBD-Medikament Epidiolex Anzeichen von Leberschäden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie CBD täglich nehmen.
- THC bremst Sie am Steuer aus. Es verlängert Ihre Reaktionszeit und beeinträchtigt die Koordination, so die US-Gesundheitsbehörde CDC. Fahren Sie nicht berauscht.
- Häufiger Konsum kann zu einer Cannabiskonsumstörung führen. Laut CDC steigt das Risiko bei Menschen, die oft konsumieren, und bei Menschen, die jung anfangen.
- Etiketten geben den THC-Gehalt oft zu hoch an. In einem Test von 2023 mit 23 Blütenproben aus Cannabis-Fachgeschäften in Colorado enthielten 18 weniger THC als der niedrigste Wert auf dem Etikett. Lesen Sie den vollständigen Laborbericht (Analysezertifikat), betrachten Sie den THC-Wert als Obergrenze und beginnen Sie ein neues Glas mit einer kleinen Füllung.
Warum Siedepunkttabellen nicht zu Ihrem Vaporizer passen
Vermutlich haben Sie schon Tabellen gesehen, die jedem Cannabinoid einen eigenen Siedepunkt zuordnen, als würde mehr Hitze einen Stoff nach dem anderen freisetzen. Echte Blüten funktionieren so nicht. Sie sind ein Gemisch aus Hunderten Verbindungen, und veröffentlichte Siedepunkte verschieben sich mit dem Luftdruck. Außerdem gilt die Zahl auf Ihrem Display nicht für jede Stelle der Füllung.
Was die Temperatur tatsächlich steuert, ist das Tempo. Höhere Einstellungen holen mehr aus der Füllung heraus, und zwar schneller, mit dichterem Dampf und röstigerem Geschmack. Die Übersicht zeigt, was Ihnen die einzelnen Anhaltspunkte sagen.
| Was Sie prüfen | Was es Ihnen sagt |
|---|---|
| Laborbericht (Analysezertifikat) | Welche Cannabinoide in Ihren Blüten stecken und in welcher Menge |
| Temperatureinstellung | Wie heiß Ihre Heizung arbeitet und wie schnell Sie extrahieren |
| Farbe der verdampften Blüten | Wie viel noch in der Füllung steckt |
Präzise Regelung lohnt sich trotzdem, weil Sie eine gelungene Session so leicht wiederholen können. Der Volcano Hybrid lässt sich in 1°C-Schritten einstellen, und nach unserer Erfahrung schmecken seine Ballons vom ersten bis zum letzten Zug gleichbleibend. Tragbare Vaporizer mit weniger präzisen Heizungen können von Zug zu Zug schwanken, sodass sich Geschmack und Dampfdichte im Verlauf verändern.

Das Display eines Arizer Solo 3 zeigt 200, darunter kleiner 180. Mit einer klaren Anzeige erhöhen Sie die Temperatur in kleinen Schritten und wiederholen, was funktioniert.
Beim Entourage-Effekt geht es um die ganze Pflanze
Der Entourage-Effekt ist die Theorie, dass Cannabinoide, Terpene und Flavonoide zusammen stärker wirken als jeder einzelne Stoff für sich. Dr. Ethan Russo vertrat diese These in einer Übersichtsarbeit von 2011 im British Journal of Pharmacology. Darin verwies er auf eine Reihe möglicher Synergien zwischen Cannabinoiden und Terpenen.
Gängige Beispiele sind Myrcen, das THC den Weg ins Gehirn erleichtern soll, und Linalool, das die beruhigende Wirkung von CBD verstärken soll. Laborversuche haben einen Teil der Theorie seitdem infrage gestellt. Eine Rezeptorstudie von 2019 ergab, dass sechs verbreitete Terpene die Wirkung von THC an CB1- und CB2-Rezeptoren nicht veränderten.
Klar punktet Verdampfen beim Geschmack. Weil Ihr Vaporizer die Blüten erhitzt, ohne sie zu verbrennen, schmecken Sie die Sorte statt Rauch. Wenn Sie die Temperatur im Laufe einer Session schrittweise erhöhen, genießen Sie das Aroma am Anfang und leeren die Füllung trotzdem vollständig.
Wie Cannabissorten Ihr Vaporizer-Erlebnis prägen
Kombinieren Sie die Sortenwahl mit der passenden Temperatur, um aus jeder Füllung das meiste Terpenaroma und die vollständigste Extraktion zu holen.
Vaporizer liefern Cannabinoide mit einem Bruchteil des Rauchs
Eine Studie von 2004 im Journal of Cannabis Therapeutics testete den Volcano, einen Tischvaporizer mit Konvektion. Im Schnitt lieferte er etwa 47% des THC in der Probe, je nach Durchgang zwischen 36% und 61%. Dasselbe Cannabis gab in einer Glaspfeife unter Laborbedingungen etwa 78% ab. Bei diesem Aufbau wurde der Rauchverlust möglichst gering gehalten, anders als bei einem echten Joint oder Pfeifenkopf. Spätere Laborarbeiten an fünf Vaporizern zeigten, dass die THC-Ausbeute stark von Modell zu Modell schwankt.
Der größere Unterschied liegt darin, was zusammen mit dem THC im Dampf landet. In der Studie von 2004 bestand der Dampf fast ausschließlich aus Cannabinoiden, mit Spuren von drei weiteren Verbindungen. Der Rauch enthielt über 111 Verbindungen, darunter mehrere bekannte Schadstoffe aus der Gruppe der PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe). Unser Überblick zu Gesundheit und Sicherheit behandelt die Forschung ausführlich.
Die Effizienz hängt auch von der Heizmethode Ihres Vaporizers ab. Hybridheizung kombiniert Konduktion über die Kammerwände mit heißer Luft, die durch die Füllung strömt. Der Mighty+ arbeitet nach diesem Prinzip und gehört zu den gleichmäßigsten Extraktoren, die wir genutzt haben. Reine Konvektions-Vaporizer wie der Tinymight 2 können Zug um Zug mithalten, verlangen aber mehr Übung.

Eine dichte Wolke aus einem Venty bei 200°C. Ein Vaporizer erhitzt das Cannabis, ohne es in Brand zu setzen, also ist das Dampf, kein Rauch.
Praktische Temperaturbereiche für jede Session
Wir empfehlen einen dreistufigen Ansatz, um aus einer einzigen Füllung das meiste Aroma und die vollständigste Extraktion herauszuholen.
170-180°C: Geschmack zuerst
Leichter, aromatischer Dampf mit den Terpenen der Sorte im Vordergrund. Ideal für kurze Sessions und Mikrodosierung.
185-195°C: Ausgewogene Extraktion
Der ideale Bereich für die meisten Nutzer. Der Dampf wird voller, der Geschmack kräftiger und leicht geröstet, und jeder Zug liefert mehr. Die meisten Session-Vaporizer arbeiten in diesem Bereich am besten.
200-210°C: Maximale Extraktion
Der Dampf wird dicht und der Geschmack röstig. Hier leeren Sie die Füllung und holen heraus, was noch übrig ist.
Tipp
Der Venty macht das leicht. Er ist ein Session-Vaporizer, der in etwa 20 Sekunden aufheizt und einen einstellbaren Luftstrom hat. Beginnen Sie niedrig, nehmen Sie ein paar aromatische Züge und erhöhen Sie dann die Temperatur, um dieselbe Füllung zu leeren. So bekommen Sie früh Geschmack und später dichten Dampf, ohne sich auf eine einzige Temperatur festzulegen. Unser Ratgeber zu Heizmethoden erklärt, wie verschiedene Heizungstypen die Extraktion beeinflussen.
Das Wichtigste
- Über 100 Cannabinoide, ein Rezeptorsystem. THC und CBD führen, seltenere Stoffe wie CBN und CBG runden die Mischung ab.
- Hitze aktiviert Ihre Blüten. Ihr Vaporizer wandelt THCA in THC um, ohne das Cannabis zu verbrennen.
- CBD hebt THC nicht auf. Achten Sie darauf, wie viel THC Sie aufnehmen, nicht nur auf das Verhältnis.
- Erhöhen Sie die Temperatur schrittweise. Beginnen Sie für Geschmack bei etwa 175°C und enden Sie für dichten Dampf bei rund 210°C.
- Präzise Regelung hilft. Kleine Schritte machen eine gelungene Session leicht wiederholbar.

