Der Puffco Proxy ist ein modularer Konzentrat-Vaporizer mit einem Designkniff, den kein anderes tragbares eRig bietet. In der Aluminiumbasis stecken der Atomizer aus 3D-Keramik, der Akku und die Bedienelemente.
Die Basis lässt sich aus dem mitgelieferten Glas herausnehmen und passt in jede kompatible Pfeife, jeden Bubbler oder jedes Rig. Das austauschbare Glas ist die ganze Idee hinter dem Proxy, und die Idee geht auf.
Der Proxy wiegt 140 g, heizt in 10 Sekunden auf und schafft 15 Sessions pro Ladung. Preislich liegt er im Mittelfeld der tragbaren Dabbing-Kategorie.
Seine vier Presets arbeiten mit Konduktion und ermöglichen aromatische Terpen-Züge bei niedriger Temperatur ebenso wie dichte Wolken bei hoher Temperatur. Dahinter steckt Puffcos 3D-Keramikkammer, die an Wänden und Boden heizt.
Die Modularität ist echt und gut umgesetzt. Die Kammer ist kleiner als die 3DXL des Puffco Peak Pro 8,5, und eine Ladung reicht für 15 Sessions, bei intensiver Nutzung auch für weniger.
Deshalb landet der Proxy in unserer Konzentrat-Vaporizer-Rangliste solide im Mittelfeld. Die Bluetooth-App-Anbindung über Puffco Connect bringt Temperaturregelung in Echtzeit und frei anpassbare Session-Einstellungen.
Lieferumfang: Sherlock-Glas, Joystick Cap und USB-C-Kabel
Der Proxy kommt mit der abnehmbaren Basiseinheit aus Aluminium, einer Glaspfeife im Sherlock-Stil und einem Joystick Cap, mit dem du den Luftstrom gezielt steuerst. Dazu kommen ein Dab-Tool, Wattestäbchen und ein USB-C-Ladekabel. Die Tragetasche dient gleichzeitig als Verkaufsverpackung.
Für das Foto unten haben wir jedes Teil aus unserem Testkit ausgebreitet, inklusive offenem Carb Cap.

Aluminiumbasis wiegt 140 g und hält den täglichen Transport aus
Die Basis des Proxy ist 89 mm hoch und 38 mm breit; zusammen mit dem Sherlock-Glas misst sie 150 mm. Sie besteht aus Aluminium, und die 3D-Keramikkammer ist oben eingelassen.
Der Proxy gehört zu den kleinsten Vaporizern der eRig-Klasse, die wir getestet haben. Seine Größe erinnert eher an ein Feuerzeug als an ein klassisches Dab-Setup.
Der Wechselmechanismus ist sauber verarbeitet. Die Basis gleitet in die Öffnung der Glaspfeife und sitzt sicher, das Joystick Cap rastet ein. Mit dem Cap lenkst du den Luftstrom über die Kammer und erreichst eine gleichmäßigere Verdampfung.
Ein LED-Lichtband verläuft entlang der Basis. Ausgeschaltet ist es unsichtbar. Im Betrieb leuchtet es in der Farbe des jeweiligen Presets, und das Muster kannst du anpassen.
Der Zugwiderstand ist moderat und gut auf das mitgelieferte Sherlock-Glas abgestimmt. Unser Studiofoto unten zeigt die Basis, herausgenommen aus dem grauen Sherlock-Glas. Weiter musst du den Proxy nie zerlegen.

Das graue Sherlock-Glas mit Farbverlauf auf dem Foto hat die Form einer klassischen Pfeife. Es sieht gut aus und ist gleichzeitig das empfindlichste Bauteil.
Die Verbindungsstelle, an der die Basis sitzt, nimmt die meiste Belastung auf. Ein Sturz aus Tischhöhe könnte einen Riss im Glas verursachen.
Die mitgelieferte Box dient auch als Tragetasche. Für die Hosentasche lohnt sich aber ein Blick auf eine kompaktere Reisehülle, die separat erhältlich ist.
Bei Glas von Drittanbietern zahlt sich das Design aus. Die Proxy-Basis passt in Bubbler, Gandalf-Pfeifen, Wasser-Rigs und maßgefertigte Stücke von Glaskünstlern. Dieses Ökosystem verwandelt den Proxy von einem einzelnen Vaporizer in eine Plattform, die mit deiner Sammlung wächst.
Puffco verkauft außerdem das Zubehör Proxy Core, ein glasfreies Silikon-Mundstück mit Impact-Luftweg und Keramik-Terp-Pearls. Es macht den Proxy zu einem komplett taschentauglichen Direktzug-Vaporizer ohne zerbrechliche Teile.
Sämtliche Glasaufsätze und Zubehörteile für den Proxy passen sowohl zum ursprünglichen als auch zu den neuen Modellen.
3D-Keramikkammer erhitzt Wände und Boden in 10 Sekunden
In die Wände und den Boden der 3D-Keramikkammer des Proxy sind Heizelemente eingebettet. So verteilt sich die Wärme über die gesamte Oberfläche und nicht nur über den Boden.
Das reduziert Hotspots im Vergleich zu den Coils der meisten Konzentrat-Pens, die nur von unten heizen. Wir haben den Proxy für das Foto unten zerlegt. Glas, Carb Cap und Dab-Tool liegen beiseite, und oben in der Basis siehst du die eingelassene weiße Keramikkammer.

Die Aufheizzeit beträgt bei allen vier Presets 10 Sekunden. Der Vaporizer meldet per Vibration, dass er bereit ist. Jede Session dauert einen festgelegten Heizzyklus. Anschließend kühlt der Vaporizer ab.
Terpene kommen bei den beiden niedrigeren Stufen (Blau und Grün) sauber durch. Die blaue Stufe passt zu kleinen, geschmacksbetonten Dabs, bei denen du das volle Aromaprofil der Sorte genießen möchtest.
Grün bringt Geschmack und sichtbare Dampfdichte ins Gleichgewicht und eignet sich als Standard für die meisten Sessions.
Bei den höheren Stufen (Rot und Weiß) wird der Dampf deutlich dichter und wärmer. Das Sherlock-Glas kühlt den Dampf durch seinen längeren Dampfweg etwas ab.
Ohne Wasserfiltration wird der Dampf auf der weißen Stufe bei mehreren Zügen hintereinander aber heiß. Wenn du hohe Temperaturen bevorzugst, profitierst du von einem Glasaufsatz mit Wasserfiltration, in den du die Basis einsetzt.

Terp Pearls und ein Spinner Cap verbessern die Dampfverteilung. Die Community berichtet durchgehend von besserem Geschmack und vollständigerer Verdampfung, wenn die Perlen in der Kammer rotieren. Einige Nutzer äußern jedoch Bedenken wegen des langfristigen Verschleißes der Keramik.
Die Kammer fasst 0,08 g und eignet sich für reiskorngroße Portionen. Ein Beispiel ist der bernsteinfarbene Dab in unserer Makroaufnahme oben.
Füllst du zu viel ein, kriecht das Konzentrat an den Wänden über die beheizte Zone hinaus. Diese Zone umfasst nur das untere Drittel der Kammertiefe.
Beim Cold-Start-Dab füllst du das Konzentrat vor dem Aufheizen ein. So verteilt es sich besser über die beheizte Fläche. Mehr dazu, welche Konzentrat-Art zu welcher Vaporizer-Einstellung passt, findest du in unserem Cannabis-Konzentrat-Guide.
1.680-mAh-Akku schafft 15 Sessions pro Ladung
Der fest eingebaute 1.680-mAh-Akku hält bei gemischten Temperatureinstellungen rund 15 Sessions durch. Das entspricht den meisten Dab-Vaporizern im Pen-Format. Jeder Zug fällt hier aber deutlich kräftiger aus.
Ausgewachsene eRigs mit größerem Akkugehäuse halten allerdings länger. Auf unserem Studiofoto siehst du das schwarze Testmodell, zusammengebaut mit dem Sherlock-Glas mit grauem Farbverlauf. Mit ihm haben wir diese Werte gemessen.

Eine vollständige Ladung per USB-C dauert etwa 2 Stunden. Dank Durchladefunktion kannst du den Vaporizer auch während des Ladens für Sessions nutzen.
Bei moderater täglicher Nutzung (3-5 Sessions) kann eine Ladung 3 oder mehr Tage halten. Bei 8 oder mehr Sessions täglich solltest du jeden Abend laden.
Der Akku ist nicht austauschbar. Bei einem Vaporizer in dieser Preisklasse solltest du den langfristigen Kapazitätsverlust also einkalkulieren.
Befüllen, zweimal drücken, inhalieren: alles in unter 15 Sekunden
Der Ablauf beim Dabbing mit dem Proxy ist simpel: Nimm das Joystick Cap ab und gib mit dem mitgelieferten Tool eine kleine Menge Konzentrat in die 3D-Kammer. Setze das Cap wieder auf und drücke den Knopf zweimal.
Eine Vibration signalisiert, dass die Kammer die Temperatur erreicht hat. Vom Befüllen bis zum ersten Zug dauert es insgesamt unter 15 Sekunden.
Die Bedienung mit nur einem Knopf bleibt unkompliziert. Mit jedem Klick wechselst du zum nächsten der vier farbcodierten Presets (Blau, Grün, Rot, Weiß). Ein Doppelklick startet eine Session.
Ein weiterer Doppelklick während der Session aktiviert den Boost Mode. Er hebt die Temperatur an und verlängert den Heizzyklus für dichtere Wolken. Die Einstellungen des Boost Mode lassen sich in der Puffco Connect App anpassen.
Die Reinigung ist bei der 3D-Keramik wichtiger als bei den meisten Kammern der Konkurrenz. Wische die Kammer nach jeder Session mit einem Wattestäbchen aus, solange sie noch warm ist. So sammeln sich keine Rückstände an.
Einmal pro Woche reinigst du die Kammer gründlicher mit einem in Isopropylalkohol getränkten Wattestäbchen. Diese Routine hält den Geschmack neutral und ist unten im Bild zu sehen.
Unser Reinigungsguide für eRigs erklärt den kompletten Ablauf. Dort erfährst du auch, wie du mit den Verfärbungen ("Chazzing") umgehst, zu denen die Keramik bei höheren Temperaturen neigt.

Puffco Connect App schaltet die volle Temperaturkontrolle frei
Der Proxy verbindet sich per Bluetooth mit der Puffco Connect App. Damit regelst du die Temperatur gradgenau, stellst eigene Session-Dauern ein und wählst die Farben für das LED-Lichtband. Die Kammertemperatur siehst du live.
Eigene Presets werden direkt in der Basis gespeichert. Die App muss sich also nur einmal zur Einrichtung verbinden.
Die Bluetooth-Kopplung ist einfach: Halte den Knopf 6 Sekunden gedrückt und wähle den Proxy in der App aus. In unserem Test blieb die Verbindung über mehrere Sessions hinweg zuverlässig bestehen.
Frühe Proxy-Besitzer berichteten beim ursprünglichen Modell von Verbindungsproblemen. Beim neuen Proxy läuft Bluetooth aber genauso stabil wie beim Peak Pro.
Weil die Einstellungen in der Basis liegen, überstehen sie jeden Glaswechsel. Unten im Bild siehst du den Griff dazu: Du drehst die schwarze Basis aus dem Sherlock-Glas heraus und setzt sie in einen anderen kompatiblen Glasaufsatz ein. Deine eigenen Presets wandern einfach mit.

Ohne App läuft der Proxy gut mit seinen vier Standard-Presets (490°F, 510°F, 530°F, 545°F). Die meisten Sessions landen bei Grün oder Rot, wo Geschmack und Dampfdichte in einem angenehmen Gleichgewicht stehen. Die App erweitert das Erlebnis, sie ersetzt es nicht.
Im Vergleich
Die meisten Proxy-Interessenten ziehen drei andere Puffco-Vaporizer zum Vergleich heran (Stand Mai 2026).
Puffco Proxy vs. Puffco Pivot
Der Puffco Pivot 7,8 bietet dieselbe 3D-Keramiktechnologie in einem stiftgroßen Gehäuse mit 85 g zu einem niedrigeren Preis. Er heizt in 8 Sekunden auf, schafft 20 Sessions pro Ladung und hat weder Bluetooth noch App-Anbindung.
Der Vorteil des Proxy ist das modulare Glas-Ökosystem. Der Pivot bleibt auf seine Stiftform beschränkt. Die Proxy-Basis passt in Bubbler, Pfeifen und maßgefertigte Rigs.
Unser Vergleichsfoto unten zeigt den Unterschied in der Bauform deutlich. Wenn es allein um die Taschentauglichkeit geht, gewinnt der Pivot. Für verschiedene Glasaufsätze und Sessions im Pfeifenstil ist der Proxy die bessere Wahl.
Vergleiche beide tragbaren Puffco-Vaporizer direkt nebeneinander.

Puffco Proxy vs. Puffco New Peak
Der Puffco New Peak 7,5 ist ein klassisches eRig mit eingebauter Wasserfiltration, 35 Dabs pro Ladung und einem Einstiegspreis unter dem des Proxy.
Er nutzt dasselbe Bedienschema mit 4 Presets ohne Bluetooth oder App-Unterstützung. Der Größenunterschied auf unserem Vergleichsfoto sagt fast alles.

Für Sessions zu Hause liefert der New Peak durch Glas mit Wasserfiltration sanfteren, kühleren Dampf zu einem niedrigeren Preis. Der Proxy punktet dagegen als tragbare Alternative mit 140 g und modularem Glas. Das Gehäuse des Peak ist größer und schwerer.
Wenn du einen reisetauglichen Begleiter suchst und eine Glassammlung aufbauen möchtest, ist der Proxy die naheliegende Wahl. Alle anderen sparen Geld mit dem New Peak.
Puffco Proxy vs. Puffco Peak Pro
Der Peak Pro liegt preislich in der Spitzenklasse. Dafür bekommst du eine Echtzeit-Temperaturregelung, die größere 3DXL-Kammer und kabelloses Qi-Laden.
Dazu kommen eine zuverlässige App-Integration und anpassbare Sessions im Bereich von 204-340°C. Er übertrifft den Proxy bei Kammerkapazität, Temperaturpräzision und Smart-Funktionen.
Der Proxy bietet dafür einen modularen Aufbau: Seine Basis lässt sich in maßgefertigte Glasaufsätze einsetzen. Beim festen Design des Peak Pro geht das nicht.
Wenn dir diese Flexibilität wichtiger ist als reine Leistung, füllt der Proxy eine Nische, die der Peak Pro offen lässt. Unser Gruppenfoto zeigt alle drei nebeneinander zum Größenvergleich.

Wer den Puffco Proxy kaufen sollte
Glassammler und Fans maßgefertigter Rigs finden auf dem Markt nichts Vergleichbares, wenn sie Puffcos 3D-Kammer-Technologie in ihrer Lieblingspfeife oder ihrem Bubbler aus der Werkstatt eines Glaskünstlers nutzen möchten.
Konzentrat-Nutzer für unterwegs sind mit dem Proxy gut bedient, wenn sie einen 140 g leichten Vaporizer ohne Torch für Reisen suchen. Er liefert auch unterwegs aromatische Dabs mit minimalem Aufwand.
Käufer im Puffco-Ökosystem finden im Proxy einen vielseitigen Begleit-Vaporizer für Sessions außer Haus, wenn sie für zu Hause bereits einen Peak oder Peak Pro besitzen.
Die blaue Wasserpfeife aus Glas unten im Bild zeigt genau die Art von Glaswechsel, die mit der Basis möglich ist.

Fazit
Der Puffco Proxy hält sein modulares Versprechen. Die 3D-Keramikkammer liefert sauberen Dampf, die Anbindung an die Puffco Connect App läuft zuverlässig, und das Glas ist wirklich austauschbar. Damit ist er der einzige tragbare Konzentrat-Vaporizer mit Sammlerreiz.
Bei der reinen Leistung bleibt er wegen der kleineren 3D-Kammer und der 15 Sessions pro Ladung einen Schritt hinter dem Peak Pro. Wenn dich das Glas-Ökosystem reizt, ist der Proxy seinen Preis in der Mittelklasse aber wert (Stand Mai 2026).



