Der Puffco Peak Pro ist das umfassendste app-gesteuerte eRig für Cannabiskonzentrate, das wir bis Mai 2026 getestet haben. Seine 3DXL-Keramikkammer misst und regelt die Temperatur in Echtzeit.
So bleiben deine Konzentrate genau auf dem eingestellten Wert, statt dass eine Temperaturspitze das Material auf einen Schlag verbrennt.
Der Peak Pro kämpft um den Spitzenplatz in unserer Konzentrat-Vaporizer-Rangliste, weil er Echtzeitregelung, eine umfangreiche App und aktualisierbare Firmware vereint.
Puffco legt jetzt jedem Kit die 3DXL-Kammer, die Joystick-Carb-Cap, den Glas-Bubbler und einen Tragekoffer bei. Damit ist es das vollständigste Paket, das Puffco bisher ausgeliefert hat.
Wir haben Aufheizzeiten gemessen, Sessions pro Akkuladung gezählt, jede Voreinstellung und jedes eigene App-Profil ausprobiert und die Dampfqualität mit konkurrierenden eRigs verglichen. Hier sind unsere Ergebnisse.
Was im Lieferumfang steckt
Der Peak Pro bringt alles mit, was du für deine erste Session brauchst. Für das Foto unten haben wir das komplette Set flach ausgebreitet, mit dem leuchtenden Atomizer in der Mitte. So siehst du alles auf einen Blick:

- Basiseinheit des Peak Pro mit LED-Leuchtring
- Bubbler aus Borosilikatglas mit lasergeschnittenem Perkolator
- 3DXL-Keramikkammer (vorinstalliert)
- Joystick-Carb-Cap mit 4 Lufteinlasslöchern
- USB-C-Ladekabel
- Dab-Tool
- Reinigungsstäbchen
- Hartschalen-Tragekoffer mit Magnetverschluss
- Bedienungsanleitung
Das Gehäuse wiegt 510 g und verbindet Aluminium mit einem robusten Glas-Bubbler
Die Basis des Peak Pro besteht aus anodisiertem Aluminium mit Silikon-Akzenten. Darin sitzen der 1300-mAh-Akku und das Bluetooth-Modul.
Zusammengebaut wiegt er 510 g und misst 178 × 76 × 76 mm. Er steht stabil auf dem Couchtisch, ohne zerbrechlich zu wirken. Für die Hosentasche ist er allerdings zu groß.
Das Foto unten zeigt unser schwarzes Testmodell im Profil: Der transparente Glas-Bubbler sitzt über der Aluminiumbasis. Zusammen bilden beide eine klare, geschlossene Silhouette.

Der Glas-Bubbler sitzt sicher auf der Basis und hat an seiner Unterseite 5 lasergeschnittene Luftlöcher. Wirbelförmige Rillen im Inneren wirken wie ein Perkolator und kühlen den Dampf, bevor er deine Lippen erreicht. Das Borosilikatglas wiegt 96 g und fühlt sich dick und solide an.
Die 3DXL-Kammer rastet mit einer Vierteldrehung in der Basis ein. Puffco hat sowohl das digitale Interface als auch die mechanische Verriegelung gegenüber der Vorgängerversion verbessert. Kammerwechsel gelingen dadurch schneller und zuverlässiger.
Die einzelne Taste an der Vorderseite bestätigt jeden Druck durch haptisches Feedback. Du musst dafür nicht auf den LED-Ring schauen.
Echtzeit-Temperaturregelung hält Konzentrate auf deiner Zieltemperatur
Der Peak Pro erhitzt Konzentrate per Konduktion in seiner 3DXL-Keramikkammer und erreicht die niedrigste Voreinstellung in 20 Sekunden. Mehrere Temperatursensoren in der Kammer liefern Daten an einen eingebauten Mikrochip, der die Leistungsabgabe laufend anpasst.
Diese Echtzeit-Regelung unterscheidet den Peak Pro von günstigen eRigs, die eine Zielspannung anfahren und danach nicht mehr nachregeln, sodass die tatsächliche Temperatur bei jedem Zug stark schwankt.
Vier per Knopf wählbare Voreinstellungen decken den gängigen Dabbing-Temperaturbereich ab: Blau (232°C), Grün (260°C), Rot (288°C) und Weiß (315°C).
Mit der Puffco Connect App kannst du die Temperatur von 204°C bis 340°C in Schritten von 1°C einstellen. So stimmst du sie genau auf bestimmte Konzentrat-Arten wie Live Resin, Rosin oder Shatter ab.
Wir haben alle vier LED-Voreinstellungen nebeneinander fotografiert, damit du genau siehst, wie der Leuchtring jede Temperatur anzeigt.

Der Intensity-Modus ändert den Heizalgorithmus und erzeugt spürbar dichtere Dampfwolken. Du aktivierst ihn bei jeder Voreinstellung mit 5 Klicks auf die Taste.
Er ist nicht mit dem Boost-Modus zu verwechseln, der per Doppeltipp während einer Session die Temperatur kurz erhöht. Der Intensity-Modus erweitert jede einzelne Voreinstellung: Er verändert den Verlauf der Wärmeabgabe, nicht nur die Zieltemperatur.
Die 0,15-g-Kammer eignet sich für kleine bis mittlere Füllmengen. Beim 3DXL-Design sitzen die Einlassöffnungen höher an der Kammerwand als bei der Standard-3D-Kammer. So gelangt kein Reclaim in die Silikondichtung rund um die Basis.
Das bedeutet weniger Ablagerungen an schwer erreichbaren Stellen und längere Reinigungsintervalle, wodurch Terpene über mehrere Sessions erhalten bleiben.
Akku reicht für rund 30 Sessions pro Ladung
Der interne 1300-mAh-Akku schafft laut Puffcos Angaben und Tests von Dritten im Schnitt rund 30 Heizzyklen pro Ladung. Damit liegt er deutlich vor den meisten konkurrierenden eRigs, darunter der Dr. Dabber Switch 2 mit 14 Sessions und der Focus V Carta 2 mit 11.
Das Laden per USB-C dauert etwa 120 Minuten. Das Foto unten zeigt das Kabel in der Basis unseres schwarzen Exemplars auf Marmor. Genau so haben wir während des Tests jedes Mal geladen.
Der Peak Pro unterstützt außerdem kabelloses Qi-Laden über ein Power-Dock, das separat erhältlich ist. Dank Durchladefunktion kannst du auch bei angeschlossenem Ladekabel dabben. Der optionale Ready Mode in der App startet das Aufheizen automatisch, wenn du den Vaporizer vom Dock nimmst.

Ein Knopf steuert 4 Voreinstellungen und 2 Bonus-Modi
Die Bedienung mit nur einem Knopf macht den Peak Pro für Dab-Einsteiger leicht zugänglich. Du drückst einmal zum Einschalten, klickst dich durch die 4 farbcodierten Voreinstellungen und startest das Aufheizen per Doppelklick.
Der Vaporizer vibriert, sobald er die Temperatur erreicht hat. Das ist dein Signal zum Ziehen. Der Intensity-Modus (5 Klicks) und der Boost-Modus (Doppeltipp während der Session) geben dir zusätzliche Möglichkeiten, ganz ohne App.
Der einstellbare Luftstrom über die Joystick-Carb-Cap lässt dich aktiv eingreifen und verbessert die Extraktion spürbar.
Drückst du den Joystick an den Rand der Kammer, lenkt er die Luft auf Konzentrat, das sich in den Ecken gesammelt hat. Die 4 Einlassöffnungen sorgen dabei für eine gleichmäßige Luftzufuhr.
Lässt du los, springt der Joystick mit einem satten Klick in die Mitte zurück. Die Nahaufnahme unten zeigt den Joystick und das PUFFCO-Branding auf dem Atomizer-Ring im Detail.

Damit das Ergebnis stimmt, musst du regelmäßig reinigen. Wisch die Kammer alle 2-3 Sessions mit einem Wattestäbchen aus. Wenn du täglich dabbst, gönnst du dem Glas-Bubbler einmal pro Woche ein Bad in Isopropylalkohol.
Die erhöhten Einlassöffnungen der 3DXL zahlen sich hier sichtbar aus: Die Basis bleibt sauberer als bei älteren Kammer-Designs. Eine komplette Anleitung findest du in unserem eRig-Reinigungsguide.
Die App macht aus 4 Voreinstellungen unbegrenzt viele Profile
Die Puffco Connect App verwandelt den Peak Pro von einem einfachen eRig mit 4 Voreinstellungen in ein vollständig anpassbares Setup.
Erstelle Profile mit eigener Temperatur, Session-Dauer und Einstellungen zur Dampfproduktion. Gib ihnen Namen und speichere deine Favoriten direkt auf dem Vaporizer, damit du sie später auch ohne App nutzen kannst.
Die Live-Temperaturanzeige ist das Highlight. Du siehst, wie der Echtzeitwert der Kammer stabil auf deiner Zieltemperatur bleibt, während der Countdown läuft. Das gibt dir die Sicherheit, dass keine Konzentrate verschwendet werden.
Unser Screenshot und das Studiofoto unten zeigen die Live-Anzeige und den Editor für eigene Profile.
LED-Farbanpassung, Nutzungsstatistiken und kabellose Firmware-Updates runden die Software ab. Der Intensity-Modus kam beispielsweise erst nach der Markteinführung per Update hinzu.

Die App läuft zuverlässig auf iOS und Android. Sie ist komplett optional: Die 4 integrierten Voreinstellungen und die per Knopf aktivierbaren Modi bieten den vollen Funktionsumfang für deine Sessions, ohne dass du dein Handy koppeln musst.
Wenn du aber einmal eigene Profile ausprobiert hast, die genau auf dein Lieblingskonzentrat abgestimmt sind, fühlst du dich durch die Voreinstellungen eingeschränkt.
So schlägt sich der Peak Pro im Vergleich
Drei direkte Vergleiche decken die eRigs ab, die für die meisten Peak-Pro-Käufer im Mai 2026 ebenfalls infrage kommen.
Peak Pro vs. Dr. Dabber Switch 2
Der Dr. Dabber Switch 2 8,7 ist bei VapeExperts das bestbewertete eRig. Er setzt auf Induktionsheizung mit einem IR-Temperatursensor statt auf einen keramischen Atomizer.
Sein Quarzeinsatz nutzt sich nicht ab wie eine Keramikkammer und spart dir damit sämtliche Ersatzkosten. Die Akkulaufzeit liegt bei 12-15 Sessions. Die Garantie läuft 2 Jahre.

Der Peak Pro lässt sich dank seiner Bauform leichter mitnehmen (510 g vs. 726 g). Er bietet außerdem ein umfangreicheres App-Ökosystem mit Firmware-Updates und die Joystick-Carb-Cap, mit der du den Luftstrom selbst lenkst.
Der Switch 2 ist das bessere Rig für zu Hause, wenn dir reine Extraktionsqualität und niedrige Langzeitkosten wichtig sind. Der Peak Pro punktet bei Smart-Funktionen, Tragbarkeit und der Breite seines Zubehörangebots.
Peak Pro vs. Focus V Carta 2
Der Focus V Carta 2 ist günstiger, heizt in 8 Sekunden auf und lässt sich per App steuern. Er bietet mehr Sessions pro Ladung (9-12) und erreicht die Dab-Temperatur schneller als der Peak Pro.
Die 3DXL-Kammer des Peak Pro hält die Temperatur während der gesamten Session konstanter. Dadurch bleibt der Geschmack bei mehreren Zügen hintereinander besser erhalten.
Die Quarzkammer des Carta 2 verschleißt zudem im Laufe der Monate und muss regelmäßig ersetzt werden. Das verursacht laufende Kosten. Wenn es um reine Dampfqualität und konstante Sessions geht, rechtfertigt der Peak Pro den Preisunterschied.
Hinweis: Focus V hat den Carta 2 im Juli 2025 eingestellt. Der Carta Sport nutzt weiterhin denselben Intelli-Core-Atomizer und dieselbe App-Plattform, kostet aber weniger.
Peak Pro vs. Puffco New Peak
Der Puffco New Peak 7,5 kostet etwa die Hälfte und liegt bei der Akkulaufzeit mit rund 35 Dabs pro Ladung klar vorn. Optisch stammt er aus derselben Familie, nutzt aber eine Standard-3D-Kammer (keine 3DXL).
Für das Foto unten haben wir den Peak Pro neben den älteren Peak auf unseren Testtisch gestellt. Die Familienähnlichkeit fällt sofort auf, noch bevor du einen von beiden einschaltest.

Der Kompromiss ist klar: keine App, kein Bluetooth, keine Firmware-Updates, keine Temperaturpräzision von 1°C. Für Gelegenheitsnutzer, die ein paar Mal pro Woche dabben, reicht der New Peak aus.
Für tägliche Nutzer, die eigene Profile, Session-Daten in Echtzeit und die größere 3DXL-Kammer wollen, ist der Peak Pro seinen Aufpreis wert. Wir erläutern jeden Unterschied in unserem Vergleich Peak Pro vs. New Peak.
Wer den Puffco Peak Pro kaufen sollte
- Tägliche Nutzer von Konzentraten, die eine auf 1°C genaue Temperaturregelung und Echtzeit-Feedback zur Session bei jedem Dab wollen.
- Technikbegeisterte Dabber, die gern Profile und LED-Animationen anpassen und Firmware-Updates per App bekommen.
- Umsteiger vom Torch-Rig, die Dampf in Quarz-Banger-Qualität wollen, ohne offene Flamme, Rätselraten beim Timing oder Reinigungsaufwand. Unser Ratgeber zur Wahl eines Konzentrat-Vaporizers begleitet dich durch den kompletten Umstieg.
Für das Foto unten haben wir das schwarze Modell zwischen Pflanzen inszeniert. Es zeigt, was Beschreibungen allein nicht können: Dieser Vaporizer ist dafür gemacht, offen auf dem Tisch zu stehen, statt in einer Schublade zu verschwinden.

VapeExperts-Fazit zum Puffco Peak Pro
Der Puffco Peak Pro verdient sich seinen Platz unter den besten eRigs, die wir bis Mai 2026 getestet haben. Die Echtzeit-Temperaturregelung der 3DXL-Kammer und das umfangreichste App-Ökosystem der Kategorie sorgen zusammen jedes Mal für vorhersehbare und präzise Sessions.
Die Keramikkammer ist ein Verschleißteil mit laufenden Ersatzkosten. Das Gesamterlebnis macht ihn aber zu einer klaren VapeExperts-Empfehlung für alle, die es mit Konzentraten ernst meinen.





