Der XLUX Roffu verbindet Konvektionsheizung, einen Wechselakku und austauschbare Kammern in einem kompakten Vaporizer. Farbdisplay sowie Session- und On-Demand-Modus machen ihn zu einem vielseitigen Modell in unserem Ranking günstiger Vaporizer.
Unser ursprünglicher Test lobte Geschmack und Handlichkeit, kritisierte aber die kleine Füllmenge und die Erwärmung bei aufeinanderfolgenden Sessions. Diese Aktualisierung vom September 2026 gleicht technische Angaben und Bedienung mit der XVape-Produktseite und der Roffu-Anleitung ab. Neue Praxistests gab es nicht. Für die bisherigen Angaben von 96 g, 15 Sekunden Aufheizzeit und sechs Sessions pro Akkuladung liegen keine Messprotokolle vor. Sie bleiben unbestätigte Werte des ursprünglichen Tests.
Lieferumfang
Die Anleitung des vollständigen Sets nennt neben Roffu, Glaskammer, Akku, USB-C-Kabel und Reinigungszubehör auch Metallkammer, Trichter, Grinder, Beutel und mehrteiliges Werkzeug. Diese Extras gehören nicht zu jedem Angebot: Die aktuelle US-Produktseite von XVape führt das Lite Kit. Laut Anleitung fehlen darin die größeren Zubehörteile. Prüfen Sie deshalb den Lieferumfang des gewählten Angebots.
Das folgende Foto zeigt die kleinere Zubehörauswahl mit Reinigungstüchern, Wattestäbchen, Bürste, Sieb, O-Ringen und Kabel. Grinder, Trichter und Metallkammer sind darauf nicht zu sehen.

Ein separat erhältlicher Trichter kann das Befüllen erleichtern, besonders unterwegs ohne Tisch. Daraus folgt jedoch nicht, dass er jedem Roffu beiliegt.
Kompaktes Gehäuse und Kühlung aus Zirkonoxid
Laut Anleitung misst der Roffu 114,5 mm in der Höhe, 40,2 mm in der Breite und 25 mm in der Tiefe. Damit korrigieren wir die bisherigen 118 × 35 × 25 mm. Das Foto in der Hand veranschaulicht die kompakten Proportionen. Ob die früher genannten 96 g den Akku einschließen, klärt die Anleitung nicht. Die Behauptung vom leichtesten getesteten Modell entfällt deshalb.

Das TFT-Display zeigt Modus, Zieltemperatur und Akkustand sowie je nach Betriebsart Heiz- oder Timerinformationen. Im ursprünglichen Test galt es in Innenräumen als gut ablesbar. Eine Messung der Helligkeit oder ein Nachweis der Ablesbarkeit bei Sonne ist das nicht.
Herausnehmbare Kühlteile regelmäßig reinigen
XVape nennt ein Mundstück und einen spiralförmigen Kühleinsatz aus Zirkonoxid. Die Anleitung zeigt außerdem ein Silikonteil, die Kühlkappe und ein Sieb. Der Dampfweg besteht somit aus mehreren Materialien, nicht ausschließlich aus Keramik. XVape beschreibt eine magnetische Keramikoberseite; unsere frühere Angabe einer Mundstückhülle aus Aluminium war nicht belegt.
Das nächste Foto zeigt Oberteil, Hauptgehäuse und Akkudeckel getrennt. Das sind nicht die drei Einzelteile der Kühleinheit. Im Hauptgehäuse sind Glaskammer und Sieb sichtbar.

Der ursprüngliche Test berichtete von einem warmen Gehäuse bei mehreren Sessions hintereinander. Zirkonoxid garantiert auch bei 220°C kein kühles Mundstück. Bei anhaltendem ungewöhnlichem Geruch, Schäden oder Überhitzung sollten Sie den Vaporizer nicht weiterverwenden und den Support kontaktieren. Den unbelegten Rat, Kunststoffgeruch mit bis zu zehn Zyklen auf Höchsttemperatur zu beseitigen, haben wir entfernt.
Konvektion mit zwei Kammeroptionen
Der Hersteller ordnet den Roffu als Konvektions-Vaporizer ein. Einstellbar sind 100°C bis 220°C in Schritten von 1°C. Im Session-Modus meldet eine Vibration die Bereitschaft. Die Displayeinstellung ist kein Nachweis der exakten Temperatur des Cannabis. Unser Ratgeber zu Konvektion und Konduktion erklärt die Heizverfahren.

Die austauschbaren Füllkammern bestehen aus Glas und Edelstahl, nicht aus Keramik. Die eingesehene Materialliste des Herstellers nennt Glas, aber nicht ausdrücklich Quarzglas. Wechseln Sie die Kammern nur im abgekühlten Zustand und behandeln Sie das Glas vorsichtig.

Im ursprünglichen Test gefiel die Glaskammer mit leichterem Dampf und klarerem Geschmack, die Edelstahlkammer mit dichterem Dampf. Diese subjektiven Eindrücke bleiben erhalten. Ein kontrollierter Versuch zum genauen Verhältnis von Konvektion und Konduktion, zur Extraktionseffizienz oder zu einer garantiert versengungsfreien Temperatur liegt nicht vor.
Die bisherige Füllmenge von etwa 0,15 g bleibt ein vom Befüllen abhängiger Testwert, kein bestätigtes Maximum für jede Kammer und jeden Mahlgrad. Füllen Sie nicht über den Rand hinaus und pressen Sie das Cannabis nicht fest. Kleine Füllungen können beim Mikrodosieren praktisch sein, legen aber keine medizinische Dosis fest.
Wechselakku und USB-C-Laden
XVape nennt einen wechselbaren 18650-Akku mit 3200 mAh. Sechs Sessions pro Ladung, 45 Minuten bis 80% und 75 Minuten bis zur Vollladung bleiben unbestätigte Schätzwerte aus den ursprünglichen Daten. Temperatur, Session-Dauer, Akkuzustand und Ladegerät beeinflussen das Ergebnis. Laut Herstellerseite lässt sich der Roffu während des Ladens nicht benutzen.

Verwenden Sie den mitgelieferten oder einen vom Hersteller freigegebenen Ersatzakku. Achten Sie auf die Polarität und transportieren Sie Ersatzakkus in einer Schutzhülle. Das Format 18650 allein macht eine Zelle noch nicht geeignet. Die Anleitung nennt 5 V/1 A zum Laden und eine vollständige Ladung vor dem ersten Gebrauch. Eine pauschale Empfehlung für ein externes Ladegerät aufgrund einer nicht nachprüfbaren Beschwerde über den USB-Anschluss entfällt.
Befüllen und bedienen
Nehmen Sie das magnetische Oberteil nur bei ausgeschaltetem, abgekühltem Roffu ab. Befüllen Sie die Kammer behutsam und nicht über den Rand. Das folgende Foto zeigt die Aufnahme von Cannabis aus einem Grinder. Es belegt keinen auf zehn Sekunden gemessenen Füllvorgang. Unser Ratgeber zum Mahlen erklärt den Einfluss von Mahlgrad und Füllung auf den Luftstrom.

Die Anleitung nennt folgende Bedienung:
- Drücken Sie die Power-Taste fünfmal, um ein- oder auszuschalten.
- Halten Sie Auf und Ab gemeinsam zwei Sekunden gedrückt, um zwischen Session und On-Demand zu wechseln.
- Halten Sie im Session-Modus Power und Auf zwei Sekunden gedrückt, um drei oder sechs Minuten einzustellen.
- Halten Sie im On-Demand-Modus Power zum Heizen gedrückt. Pro Tastendruck sind höchstens 45 Sekunden möglich.
- Stellen Sie die Temperatur mit Auf/Ab ein. Power und Ab für zwei Sekunden wechselt zwischen Celsius und Fahrenheit.
- Drücken Sie bei bereits eingeschaltetem Roffu Power dreimal, um die Zugdaten anzuzeigen.

Das fotografierte Display zeigt den On-Demand-Modus und eine Einstellung von 179°C. Es misst damit weder Dampf- noch Cannabistemperatur. Nach dem Loslassen der Taste bleibt Restwärme, die Kammer ist also nicht sofort kalt.
Reinigung und Garantie
Schalten Sie den Roffu aus und lassen Sie ihn vor der Reinigung laut Anleitung mindestens 30 Minuten abkühlen. Bürsten Sie die herausnehmbaren Kammern aus. Die Anleitung erlaubt für Kammern, Sieb und Zirkonoxid-Kühleinsatz ein 15-minütiges Alkoholbad mit anschließendem Abwischen. Halten Sie das Silikonteil aus dem Alkoholbad heraus und reinigen Sie das Mundstück entsprechend seinen eigenen Pflegehinweisen. Gießen Sie keine Flüssigkeit in den Heizbereich und tauchen Sie das Elektronikgehäuse nicht ein. Setzen Sie alles erst vollständig getrocknet wieder zusammen.
Die Anleitung nennt eine beschränkte Herstellergarantie von zwölf Monaten auf die elektronische Basis, mit Kaufbeleg und weiteren Anforderungen für Ansprüche. Akku, Mundstück und andere abnehmbare Teile, Verschleiß und Fehlgebrauch sind ausgeschlossen. Diese Herstellergarantie ist von gesetzlichen Ansprüchen gegenüber dem Verkäufer zu unterscheiden.
Im Vergleich
Das Gruppenfoto zeigt den Roffu neben einem Mighty+ und einem tragbaren Modell der Arizer-Solo-Reihe. Die widersprüchliche genaue Zuordnung zur Solo-Generation entfällt. Das Foto allein belegt sie nicht.

XLUX Roffu und XMax V3 Pro
Der XMax V3 Pro 7,5 bietet ebenfalls Konvektion, einen wechselbaren 18650-Akku sowie Session- und On-Demand-Modus. TopGreen führt ihn weiterhin neben dem XMax V4 Pro 8,5. Unsere frühere pauschale Behauptung, der V3 Pro sei eingestellt worden, war nicht belegt.
Der Roffu ergänzt ein Farbdisplay und wechselbare Füllkammern. Im ursprünglichen Test gefiel sein dichterer Dampf. Eine Leistungsmessung für das behauptete stärkere Heizelement fehlt jedoch. Auch der vermeintliche Gewichtsvorteil von 9 g beruht auf keiner einheitlich dokumentierten Wägung. Vergleichen Sie aktuelle Angebote und Lieferumfänge, statt von einem dauerhaften Preisabstand auszugehen. Der Vergleich zwischen Roffu und V3 Pro behandelt beide in einem eigenen Artikel.
XLUX Roffu und Arizer Air Max
Der Arizer Air Max 7,6 verwendet Glas-Aromaröhrchen und einen größeren wechselbaren 26650-Akku. Arizer bewirbt bis zu 2¼ Stunden Betrieb und unter festgelegten Bedingungen eine Aufheizzeit unter 60 Sekunden. Daraus lässt sich kein kontrollierter Vergleich von 13 gegen sechs Sessions mit dem Roffu ableiten.
Das integrierte Mundstück und der On-Demand-Modus des Roffu passen zu kurzen Einsätzen unterwegs. Das Glasröhrchen-System des Air Max verlangt einen anderen Ablauf beim Befüllen und Reinigen. Die ursprüngliche Geschmackspräferenz beweist keine chemische Reinheit des jeweiligen Dampfwegs.

Für wen eignet sich der XLUX Roffu?
Preisbewusste Nutzer mit Fokus auf Geschmack, die zwischen Glas und Edelstahl wählen möchten. Die passende Kammer muss dem Set beiliegen oder separat bestellt werden.
Nutzer unterwegs, denen ein kompaktes Gehäuse, Wechselakku und On-Demand-Modus wichtiger sind als eine große Füllmenge. Das Gruppenfoto zeigt Proportionen, keine bestätigte Rangfolge nach Gewicht.

Nutzer kleiner Füllungen, die eine kleine Kammer gern häufiger befüllen. Intensive Sessions und das warme Gehäuse bei wiederholtem Gebrauch blieben die wesentlichen Kritikpunkte des ursprünglichen Tests.
VapeExperts-Fazit
Der XLUX Roffu behält unsere ursprüngliche Bewertung von 7,8/10. Kompakte Form, einstellbare Temperatur und wechselbare Kammern bleiben seine Stärken. Unterschiedliche Sets, eine kleine Füllmenge und die Gehäusewärme verdienen Aufmerksamkeit. Die Quellenprüfung bestätigt diese Ausstattung, liefert aber keine neuen Akku-, Aufheiz- oder Langzeitergebnisse.



