Der AirVape Legacy Pro 2 gehört zu den wenigen tragbaren Vaporizern der Mittelklasse, die all das vereinen: On-Demand- und Session-Modus, einen wechselbaren 18650-Akku und kabelloses Laden.
Seine Aufheizzeit beträgt im schnellsten Fall nur 7 Sekunden. Er eignet sich für trockenes Cannabis und Konzentrate und lädt per USB-C oder Qi.
Das Update von 2025 nimmt sich die größten Schwachstellen des ursprünglichen Legacy Pro vor. AirVape hat den Dampfweg so überarbeitet, dass Sie ihn mit einem Wattestäbchen reinigen können.
Dazu kommen ein magnetisches Sieb, das sich einfach einsetzen und wieder herausnehmen lässt, und ein neues Vollfarbdisplay.
Das Hybrid-Heizsystem ist unverändert geblieben. Das ist die richtige Entscheidung: Die Dampfqualität war beim Original nie das Problem.
Der Legacy Pro 2 hat allerdings echte Schwächen. Die Qualität der Korkverkleidung schwankt von Charge zu Charge, und der Klappdeckel polarisiert. Beides verhindert eine uneingeschränkte Empfehlung.
Er verdient sich als leistungsfähige Mittelklasse-Option einen Platz in unserem Ranking der tragbaren Vaporizer. Sie sollten seine Schwächen beim Kauf aber im Blick behalten.
Alles dabei außer den Dosierkapseln, die Ihnen fehlen werden
AirVape hält die Verpackung schlicht. Im Karton: der Legacy Pro 2, ein vorinstallierter 18650-Akku mit 3200 mAh, ein USB-C-Ladekabel, ein Konzentrat-Pad, eine Reinigungsbürste, Ersatzsiebe und Dichtungen sowie eine Bedienungsanleitung per QR-Code.
Wir haben das komplette Set für das Foto unten auf der Holzbank ausgebreitet. Das Set deckt die Grundlagen ab, ohne überflüssiges Beiwerk.

Dosierkapseln liegen nicht bei, was bei diesem Preis ein Manko ist. AirVape verkauft 24K-vergoldete Kapseln und einen Wasserpfeifen-Adapter separat. Die Kapseln erleichtern das Befüllen so deutlich, dass sie ab Werk beiliegen sollten.
Korkverkleidung wirkt solide, wirft aber Fragen zur Qualitätskontrolle auf
AirVape gibt für den Legacy Pro 2 Maße von 119 × 52 × 21 mm an. Unsere bisherige Gewichtsangabe beträgt 232 g. Er passt in eine Jeanstasche, ist mit 232 g aber schwerer als die meisten tragbaren Vaporizer dieser Preisklasse.
Das Foto unten zeigt ihn in der Hand und macht deutlich, wie er die Handfläche ausfüllt.

AirVape hat den Hanfstoff des Originals durch eine matte Korkoberfläche mit goldenen Sprenkeln ersetzt. Die Struktur ist auf unseren Fotos deutlich zu erkennen.
Der Kork sorgt für mehr Halt und isoliert bei längeren Sessions gegen Hitze. Zusammen mit der Unterseite aus veganem Leder wirkt der Vaporizer hochwertig verarbeitet und durchdacht gestaltet.
Bei der Haltbarkeit gibt es allerdings ein echtes Problem. Bei mehreren Exemplaren aus frühen Chargen wirft der Kork Blasen oder löst sich an den Kanten.
Besitzer berichten davon auf r/vaporents schon wenige Tage nach dem Auspacken. AirVape hat sich bis Mai 2026 nicht öffentlich dazu geäußert.
Die Verriegelung des Klappdeckels ist dagegen eine echte Verbesserung: Sie rastet sicher ein und öffnet sich sanft. Der Deckel springt nicht mehr von allein auf, sodass Ihr AVB nicht mehr überall landet.
Auf dem Foto unten ist der Deckel aufgeklappt. Sie sehen die goldene Kammer und die Korkauskleidung an der Innenseite des Deckels.

Das Keramik-Mundstück sitzt fester als das Mundstück des Originals mit seiner lockeren Silikondichtung. AirVape legt einen abnehmbaren Silikon-Hitzeschutz bei, der längere Züge angenehmer macht.
Manche Nutzer bevorzugen aber den direkten Kontakt mit der Keramik.
Hybridheizung erreicht die Zieltemperatur in 7-15 Sekunden
Der Legacy Pro 2 kombiniert Konduktion über seine beheizte, 24K-vergoldete Kammer mit Konvektion durch heiße Luft, die das Cannabis durchströmt.
Diese Kombination extrahiert schneller als reine Konvektion und liefert weicheren, gleichmäßigeren Dampf als Konduktion allein.
Unser Erklärartikel zu Heizmethoden zeigt, warum das für Geschmack und Effizienz wichtig ist. Die Makroaufnahme unten zeigt die Vergoldung bei aufgeklapptem Korkdeckel aus der Nähe.

Im On-Demand-Modus erreicht die Heizung Ihre eingestellte Temperatur in etwa 7 Sekunden. Der Vaporizer vibriert, sobald er bereit ist.
Im Session-Modus dauert das Aufheizen eher 15 Sekunden. Dafür hält der Vaporizer die Temperatur je nach Ihrer Einstellung 3, 5 oder 10 Minuten konstant. Halten Sie beide Temperaturtasten, um den Modus zu wechseln. Im On-Demand-Modus halten Sie die Power-Taste zum Heizen gedrückt. Die Anleitung nennt außerdem eine Abschaltung nach 60 Sekunden ohne Bewegung.
Der Temperaturbereich reicht von 100°C bis 240°C (212°F bis 464°F). Über 220°C wechselt die Anzeige automatisch in den Wax Mode für Konzentrate. So müssen Sie nicht raten, wenn Sie das mitgelieferte Konzentrat-Pad einsetzen.
Auf dem Foto unten atmet unser Tester vor dunklem Hintergrund aus. Die Wolke steht für die typische Dampfmenge bei hohen Temperaturen, nicht für einen eigens ausgewählten Vorzeigezug.

Die ersten paar Züge liefern intensiven Terpen-Geschmack mit klaren, hellen Noten, die vom Anfang bis etwa zur Mitte jeder Session konstant bleiben. Der Luftweg aus Glas und das Keramik-Mundstück halten den Geschmack frei von Fehlnoten.
Zwischen Mundstück und Gehäuse sitzt eine Silikondichtung, ein üblicher Kompromiss bei tragbaren Vaporizern dieser Preisklasse.
Die 0,3-g-Kammer reicht bequem für Sessions allein oder gemeinsam mit anderen. Mit der mitgelieferten Mikrodosierungsscheibe sinkt die Kapazität auf etwa 0,2 g für sparsamere Füllungen.
Ein mittlerer Mahlgrad und eine locker befüllte Kammer bringen in beiden Modi die besten Ergebnisse.
AirVape verkauft separat einen Wasserpfeifen-Adapter für Standard-Glasanschlüsse mit 14 mm. Wenn Sie den Dampf bei 200°C und darüber durch Wasser ziehen, mildert das die Hitze und befeuchtet den Dampf.
Für den Session-Modus zu Hause lohnt sich der Adapter.
Wechselbarer 18650-Akku liefert 8-12 Sessions pro Ladung
Der austauschbare 18650-Akku mit 3200 mAh ist einer der größten Vorteile des Legacy Pro 2 im Alltag. Mit einer kompatiblen Ersatzzelle lässt sich Akkuverschleiß beheben, ohne den ganzen Vaporizer zu ersetzen. Akkus haben kein allgemeingültiges Ablaufdatum nach 2-3 Jahren. Ein Wechselakku garantiert auch nicht, dass der restliche Vaporizer unbegrenzt hält. Unser Foto zeigt das offene Akkufach: Der 18650 lässt sich in Sekunden und ohne Werkzeug entnehmen.

Rechne bei typischer gemischter Nutzung mit 8-12 Sessions. Im On-Demand-Modus hält die Zelle länger durch als bei langen Durchläufen im Session-Modus.
Das Laden dauert per USB-C etwa 3 Stunden. Währenddessen zeigt das Display ein grünes Akkusymbol, wie unten abgebildet.
Kabelloses Qi-Laden ist ebenfalls möglich, dauert aber länger. Es eignet sich deshalb eher zum Laden über Nacht als zum schnellen Nachladen zwischendurch.

AirVape bestätigt die Durchladefunktion, also die Nutzung am Ladekabel. Die FAQ verspricht aber keinen sofortigen Betrieb mit vollständig entladener Zelle. Nehmen Sie für ganztägige Ausflüge einen zusätzlichen 18650 mit, dann müssen Sie sich um die Akkulaufzeit keine Sorgen mehr machen.
Magnetische Siebe erleichtern die Reinigung enorm, beim Befüllen geht weiter Cannabis daneben
Das magnetische Sieb ist das mit Abstand beste Upgrade beim Legacy Pro 2. Das winzige Sieb mit Silikondichtung beim Original war durchweg unbeliebt.
Das neue magnetische Sieb lässt sich ohne Fummelei einsetzen und wieder herausnehmen. Es ist doppelt so groß wie beim Original und verbessert dadurch den Luftstrom. Sie heben es direkt von der goldenen Kammer ab, wie unten abgebildet.

Dank des ONEPATH-Dampfwegs können Sie eine Bürste von beiden Enden aus gerade durch den gesamten Luftweg schieben.
Halten Sie sich an die Anleitung des Legacy Pro 2: Lassen Sie die Kammer abkühlen, bürsten Sie lose Rückstände aus und öffnen Sie die Silikon-Reinigungsklappe für den Zugang zum Luftweg. Mit Alkohol befeuchtete Wattestäbchen können weitere Rückstände lösen. Ein pauschales 30-minütiges Einweichen aller Mundstückteile ist nicht vorgesehen. Halten Sie Dichtungen und Elektronik aus der Reinigungsflüssigkeit heraus und lassen Sie gereinigte Teile vor der Nutzung trocknen.
Unsere Schritt-für-Schritt-Reinigungsanleitung erklärt die Details. Das Foto unten zeigt das goldene Sieb zwischen zwei Fingern neben dem geöffneten Vaporizer. Es ist nach wie vor klein, also behalte es beim Reinigen gut im Blick.

Das Befüllen bleibt die größte Schwäche dieses Vaporizers. Wegen des Klappdeckels müssen Sie gemahlenes Cannabis in eine vertiefte Kammer hinter einer aufklappbaren Abdeckung füllen.
Ohne Einfülltrichter (separat erhältlich) landet Cannabis im Scharnier oder auf dem magnetischen Sieb.
Dosierkapseln beseitigen dieses Problem und halten die Kammer deutlich sauberer. Mehrere Besitzer auf r/vaporents berichten, dass die Kombination aus Kapseln und herausgenommener Mikrodosierungsscheibe am besten funktioniert.
Sie schalten den Vaporizer mit 3 Klicks ein und stellen die Temperatur über separate Plus- und Minustasten ein. Das ist auch für Einsteiger intuitiv.
Das verbesserte Farbdisplay zeigt die aktuelle Temperatur und die Zieltemperatur, den Akkustand, den aktiven Modus und die verbleibende Session-Zeit. Eine App ist nicht nötig, und es gibt auch keine.
So schlägt er sich im Vergleich
Vor den direkten Vergleichen haben wir den Legacy Pro 2 zwischen Mighty+ und Venty gestellt, um die Größenfrage auf einen Blick zu klären. Seine angegebenen 119 mm Höhe liegen unter den 140 mm des Mighty+ und den 157 mm des Venty. Mit 21 mm Tiefe ist er auch flacher als der Mighty+ mit 30 mm und der Venty mit 37 mm.

AirVape Legacy Pro 2 vs Mighty+
Der Mighty+ 8,7 ist die Messlatte der Mittelklasse. Dank seines Zwei-Zellen-Akkusystems und der ausgereiften Kühleinheit liefert er über eine ganze Session dichteren, gleichmäßigeren Dampf.
Sie brauchen weder umzurühren noch eine besondere Zugtechnik anzuwenden: Er liefert jedes Mal dichte, satte Dampfwolken.
Der Legacy Pro 2 hat dafür einen On-Demand-Modus (der Mighty+ bietet nur den Session-Modus), einen wechselbaren Akku und kabelloses Laden. Hinzu kommt der in diesem Test beschriebene schnelle On-Demand-Start. Beim Vergleich der Herstellerangaben nennt AirVape etwa 15 Sekunden, S&B beim Mighty+ etwa 60 Sekunden bis 180°C.
Der Zugwiderstand des Legacy Pro 2 ist moderat. Die meisten Nutzer finden den Luftstrom für kurze wie für längere Züge angenehm. Außerdem kostet der Legacy Pro 2 spürbar weniger.
Nehmen Sie den Mighty+, wenn Sie ohne weiteres Zutun gleichbleibende Ergebnisse möchten. Nehmen Sie den Legacy Pro 2, wenn Ihnen im Alltag On-Demand-Züge, eine lange Akkulebensdauer und ein schlankeres Format für die Hosentasche wichtiger sind.
Der direkte Vergleich unten zeigt, wie viel klobiger der Mighty+ daneben wirkt.

AirVape Legacy Pro 2 vs Veazy
Der Veazy 7,8 ist der neueste und kleinste tragbare Vaporizer von Storz & Bickel. Er wiegt 134 g und ist damit rund 100 g leichter als der Legacy Pro 2.
Er passt problemlos in die vordere Hosentasche und kombiniert die Hybridheizung aus Konvektion und Konduktion von S&B mit einer Ein-Knopf-Bedienung. Unser Vergleichsfoto unten macht den Größenunterschied deutlich.

Der Legacy Pro 2 punktet beim Akku: Er bietet eine wechselbare Zelle mit 3200 mAh, während die fest verbaute Zelle des Veazy etwa 6 Sessions schafft.
Weitere Vorteile sind die flexiblen Lademöglichkeiten (kabellos + USB-C), der On-Demand-Modus (der Veazy bietet nur den Session-Modus) und die präzise Temperaturregelung ohne Begleit-App.
Für den Veazy sprechen dagegen die Zuverlässigkeit der Marke S&B, ein leichteres Gehäuse, das besser in die Tasche passt, und die einfachere Nutzung direkt nach dem Auspacken, ganz ohne Zubehör.
Der Veazy ist die einfachere, mobilere Wahl. Vergleichen Sie aktuelle Angebote im selben Markt, bevor Sie entscheiden, welcher günstiger ist. Der Legacy Pro 2 bietet mehr Funktionen und Vielseitigkeit fürs Geld.
AirVape Legacy Pro 2 vs Arizer Solo 3
Der Arizer Solo 3 8,2 ist die Wahl für Geschmackspuristen: Er arbeitet mit einer konvektionsdominanten Hybridheizung und einem Mundstück komplett aus Glas.
Nutzer berichten beim Solo 3 von etwas nuancierterem Geschmack, besonders bei niedrigeren Temperaturen. In diesem Bereich entfalten sich die Terpene am stärksten.
Der Legacy Pro 2 kühlt den Dampf dagegen besser: Von mehreren Testern berichtete keiner über Husten. Außerdem ist er schlanker, passt besser in die Tasche und eignet sich für Konzentrate, die der Solo 3 nicht verarbeiten kann.
Die freiliegenden Glasmundstücke des Solo 3 sind zerbrechlich und auffällig. Im Vergleichsfoto unten sehen Sie den Unterschied sofort.
Beide Vaporizer bieten On-Demand- und Session-Modus. Der Solo 3 hat einen fest verbauten Akku; die Zahl der Sessions hängt von Einstellungen und Sessiondauer ab. Arizer nennt für den Solo III v2.0 derzeit bis zu drei Stunden. Das ist eine Herstellerangabe, kein Messergebnis dieses Tests. Prüfen Sie vor Kauf oder Nutzung eines älteren Exemplars Arizers begrenzten Solo-III-Rückruf. Er betrifft bestimmte Seriennummern-Präfixe der Farbe Intergalactic Black in Kanada und den USA, nicht jeden Solo III.

Für wen sich der AirVape Legacy Pro 2 lohnt
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Fans vielseitiger Vaporizer, die On-Demand-Züge, 10-Minuten-Sessions und Konzentrat-Tauglichkeit in einem einzigen tragbaren Modell wollen, finden in der Mittelklasse kaum Konkurrenten mit vergleichbarem Funktionsumfang.
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Nutzer, die auf den Akku achten und fest verbaute Akkus ablehnen, werden das wechselbare 18650-System schätzen. Es hält diesen Vaporizer noch Jahre leistungsfähig, wenn Alternativen mit fest verbautem Akku längst nachgelassen haben.
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Dampfer mit wenig Lust auf Reinigung sollten ihn mit Dosierkapseln kombinieren. Dank des magnetischen Siebs und des ONEPATH-Designs gehört der Legacy Pro 2 zu den tragbaren Vaporizern seiner Preisklasse, die sich am schnellsten reinigen lassen.

Die Schrägaufnahme oben zeigt die Korkfläche und die seitlichen Bedienelemente. Damit lässt sich der Vaporizer einfach mit einer Hand bedienen, egal, zu welcher Gruppe Sie gehören.
Fazit
Der AirVape Legacy Pro 2 bietet mehr Ausstattung, als sein Mittelklassepreis erwarten lässt: zwei Heizmodi, einen wechselbaren Akku mit kabelloser Ladefunktion und magnetische Siebe.
Seine Dampfqualität hält mit tragbaren Vaporizern der Spitzenklasse mit.
Die Probleme bei der Qualitätskontrolle der Korkverkleidung und das umständliche Befüllen über den Klappdeckel sind echte Schwachpunkte. Sie halten uns bei VapeExperts von einer uneingeschränkten Empfehlung ab.
Wenn AirVape die Verarbeitung über alle Chargen hinweg in den Griff bekommt, wird dieser Vaporizer zu einer klaren Empfehlung in seiner Preisklasse.





