Der AirVape Enso ist eine tragbare elektrische Hookah, kein spezialisierter Cannabis-Vaporizer. Ein 5000-mAh-Akku und eine Keramik-Heizkammer ersetzen die klassische Kohle.
Er ist für Shisha-Tabak, Cannabis, Konzentrate, Hasch und jede Kombination dieser Materialien ausgelegt.

Mit 2,55 kg und 33 cm Höhe ist der Enso größer und schwerer als jeder andere tragbare Vaporizer in unserem Testfeld. Das Studiofoto oben macht die Größe deutlich: Schlauch angeschlossen, die LED leuchtet bernsteinfarben.
AirVape hat den Enso für Hookah-Fans entwickelt. Die Firma steckt auch hinter der tragbaren Legacy-Pro-Serie. Die Shisha-Nutzung steht dabei im Vordergrund, die Cannabis-Funktion kommt als Ergänzung dazu.
Wir haben den Enso mit reinem Shisha-Tabak, mit reinem Cannabis und mit beidem gemischt getestet. Mit Shisha-Tabak, allein oder zusammen mit Cannabis, liefert er weichen, wassergefilterten Dampf für Sessions von 30-60 Minuten.
Ohne Shisha-Tabak bleibt die Cannabis-Leistung hinter den spezialisierten Modellen aus unserem Ranking der besten Tisch-Vaporizer zurück. Für gesellige Hookah-Sessions, in denen Cannabis eine Nebenrolle spielt, macht der Enso richtig Spaß.
Lieferumfang
Unser fotografiertes Set kam in einer gepolsterten Präsentationsbox, der Akku war separat verpackt. Aktuelle Pakete unterscheiden sich: Die 2026 Edition hat einen Glass ThermoCap, einen breiteren Schlauch und den schneller ladenden Battery Plus. Das Netzteil wird separat verkauft. Prüfen Sie vor dem Kauf die aktuelle Herstellerliste. Das unten beschriebene Set enthält:
- Hookah-Gehäuse des Enso aus Zinklegierung
- Standfuß mit Wassertank aus dickem Glas (0,2 l Fassungsvermögen)
- Herausnehmbarer 5000-mAh-Akku mit Schnellverschluss
- Ein Hookah-Schlauch mit magnetischer Befestigung
- 5 Silikon-Mundstückaufsätze und 1 Silikon-Mundstückschutz
- 2 wiederverwendbare Keramik-Cups und 10 Einweg-Cups aus Aluminium
- Hitzeventil aus Gummi und Spülventil mit Kugelkappe
- USB-C-Netzteil und Kabel
- Werkzeug zum Entnehmen der Cups
- 3 Reinigungsbürsten (Drahtbürste für die Cups, Drahtbürste für die Kammer, Borstenbürste für den Schlauch)

Wir haben das komplette Set für das Foto oben auf einer weißen Fläche ausgelegt. Es füllt den ganzen Bildausschnitt. Standardmäßig ist nur ein Schlauch enthalten, obwohl das Gehäuse zwei Anschlüsse hat.
Der vergoldete Cannabis-Cup und die Konzentrat-Schale aus Glas werden separat verkauft. Für alle, die vor allem Cannabis verdampfen wollen, erhöht dieses Zubehör die Gesamtkosten.
Zinklegierungsgehäuse mit dickem Glasfuß: 2,55 kg Gewicht
Das Gehäuse des AirVape Enso besteht aus Zinklegierung. Es widersteht Korrosion und fängt Stöße ab, ohne Dellen zu bekommen.
Der Wassertank aus dickem Glas lässt sich mit einer Vierteldrehung abschrauben. Darunter kommen die Gummidichtung und das herausnehmbare Tauchrohr aus Edelstahl zum Vorschein.
Der Tank steht auf schützenden Gummifüßen und bleibt so auf jeder Oberfläche stabil.

Wir haben den Tank für das Foto abgenommen, damit Sie das Gewinde, die Gummidichtung und das Tauchrohr selbst sehen können.
AirVape setzt beim Dampfweg auf Edelstahl und bei der Heizkammer auf Keramik. Diese Materialangaben belegen weder eine medizinische Zertifizierung noch die Unbedenklichkeit des entstehenden Aerosols.
Die LED-Ambientebeleuchtung pulsiert während der Sessions und passt ihre Intensität an die Leistungsstufe an, ohne kitschig zu wirken.
Der herausnehmbare Akku rastet hinten über einen robusten Schnellverschluss ein. Der Wechsel dauert unter 5 Sekunden.
Der Riemen aus veganem Leder auf der Oberseite erleichtert es, die 2,55 kg von Raum zu Raum zu tragen. Wer Taschen-Vaporizer gewohnt ist, findet den Begriff "tragbar" hier trotzdem sehr großzügig ausgelegt.
Zwei drehbare Schlauchanschlüsse sitzen links und rechts. Der ungenutzte Anschluss wird mit einem Spülventil verschlossen, über das Sie abgestandenen Dampf ablassen können.
Die Anschlüsse können sich bei lebhaften Gruppen-Sessions lockern und müssen gelegentlich wieder richtig eingesetzt werden.
Hybrid-Heizung: 5 Minuten Vorheizen und 5-°C-Schritte
Der Enso nutzt eine Hybrid-Heizung: Er kombiniert Konduktion über die Keramikwände der Kammer mit Konvektion durch heiße Luft, die das Material durchströmt.
Unser Guide zu den Heizmethoden von Vaporizern erklärt die Unterschiede zwischen diesen Ansätzen.
Zwei Modi bestimmen den Heizverlauf. Laut Herstelleranleitung nutzt der reguläre Orange-Modus während seines 5-minütigen Programms einen Vorheiz-Boost von 70 °C. Der Green-Modus hat einen lineareren Leistungsverlauf ohne diesen zusätzlichen Boost. Sie aktivieren ihn mit einem Dreifachklick. Er ist also nicht einfach der heißere Modus.

Die Aufnahme von oben zeigt einen gefüllten Cup direkt auf dem Keramikheizer. Das Entnahmewerkzeug hält ihn fest, die Thermokappe liegt daneben. Genau so sieht das Befüllen in der Praxis aus.
Der Temperaturbereich reicht von 180 °C bis 330 °C in 5-°C-Schritten am Drehrad. Eine LED-Leiste zeigt die relative Intensität an, eine konkrete Zahl sehen Sie aber nie. Die Aufheizzeit liegt in beiden Modi bei etwa 5 Minuten.
Die untere LED pulsiert während des Vorheizens. Der Enso ist bereit, sobald die obere und die untere LED leuchten.
Die meisten digitalen Tisch-Vaporizer sind in unter 2 Minuten auf Temperatur. Der Enso hat damit eine der längsten Aufheizzeiten seiner Klasse. Nur analoge Modelle wie der Plenty (4 Minuten) kommen in die Nähe.
Mit Shisha-Tabak befüllt liefert der Enso sanften, kühlen Dampf durch den eingebauten Wassertank. Als Session-Vaporizer hält er die Leistung über Sessions von 30-60 Minuten konstant.
Der Geschmack kommt ganz überwiegend vom Shisha-Tabak. In gemischten Sessions schmecken Sie nur sehr wenig Cannabis-Charakter heraus. Das ist wichtig, wenn Ihnen Terpene und der sortentypische Geschmack am Herzen liegen.
Für reine Cannabis-Sessions nennt die Anleitung ein Sieb im Standard-Keramik-Cup und eine Füllmenge von bis zu 3 g. Das ist die Obergrenze, keine vorgeschriebene Portionsgröße. Der optionale vergoldete Cup fasst bis zu 1,5 g. Er ist eine Alternative zur Keramik und keine Voraussetzung für Cannabis.
Der Zugwiderstand ist in unseren beschriebenen Sessions moderat. Das mitgelieferte Gummi-Hitzeventil erhöht den Widerstand, wenn Sie es in die Thermokappe einsetzen. Der Zug lässt sich somit mechanisch verändern. Wer klassische Hookahs gewohnt ist, findet den Zug vielleicht straffer als erwartet. Wer Tisch-Vaporizer kennt, dem kommt er vertraut vor. Der Wassertank hält das Kratzen auch bei höheren Temperaturen in Grenzen.
5000-mAh-Wechselakku läuft über 2 Stunden pro Ladung
Der herausnehmbare 5000-mAh-Akku des Enso liefert 2 bis 2,5 Stunden Dauerbetrieb mit einer Ladung. Bei niedrigeren Temperaturstufen sind es fast 3 Stunden. In den letzten 25 % der Akkulaufzeit lässt die Dampfproduktion aber spürbar nach.
Die Anleitung zum ursprünglichen Akku nennt bis zu 3,5 Stunden Ladezeit über USB-C. Am schnellsten geht es über den Anschluss am Akku. Aktuelle Angaben zum Battery Plus nennen dagegen etwa 1 Stunde und 45 Minuten. Das sind verschiedene Akkuversionen, keine neue Messung in diesem Test. AirVape verlangt ein Netzteil mit mindestens 15 V und 30 W. Ein USB-C-Stecker allein belegt keine Kompatibilität.

Wir haben den Akkupack abgenommen und ihn beim Laden per USB-C vor dem Gehäuse fotografiert. Der leere Akkuschacht dahinter zeigt den zweiten Anschluss und das Lautsprechergitter.
Die Durchladefunktion erlaubt den Betrieb am Kabel, wenn der Akku eingesetzt ist und noch etwas Ladung hat. Die Anleitung verspricht keinen Betrieb mit leerem oder entferntem Akku.
AirVape verkauft zusätzliche Akkus separat, damit Sie bei längeren Runden schnell durchtauschen können.
Zur Einordnung: Über 2 Stunden Dauerdampf aus einem akkubetriebenen Vaporizer sind selten. Die meisten tragbaren Session-Vaporizer laufen 45-90 Minuten. Der Preis dafür sind die 2,55 kg Gewicht. Die Ladezeit hängt davon ab, ob das Set den ursprünglichen Akku oder den Battery Plus enthält.
Ein einziger Drehregler steuert alles, im Guten wie im Schlechten
Der Enso hat nur ein Bedienelement: einen Knopf, der zugleich Drehrad ist. Zum Einschalten halten Sie ihn 3 Sekunden gedrückt. Mit einer Drehung nach links oder rechts stellen Sie die Temperatur in 5-°C-Schritten ein.
Mit einem Dreifachklick wechseln Sie zwischen Orange- und Green-Modus. Das Drehrad rastet bei jeder Stufe spürbar ein und gibt Ihnen so eine taktile Rückmeldung.

Auf dem Foto oben leuchtet die Lichtleiste vollständig bernsteinfarben, während unser Tester das Drehrad greift. Die Rastmarkierungen sind unter dem Daumen zu sehen.
Der Enso hat kein digitales Display, keine App und keine genaue Temperaturanzeige. Die LED-Leiste zeigt nur die relative Intensität an. Sie kennen also nie die exakte Temperatur.
Wer auf 1 °C genau arbeiten will, wie bei digitalen Tisch-Vaporizern üblich, empfindet diese analoge Bedienung als einschränkend.
Zum Befüllen packen Sie Shisha-Tabak oder Cannabis in kleine Cups, setzen sie oben auf die Kammer und decken sie mit der Thermokappe ab. Lassen Sie mit dem Stechwerkzeug Luftkanäle im Shisha-Tabak frei. Ein dicht verstopfter Cup behindert den Luftstrom.
Bei gemischten Sessions ist diese Aufteilung beliebt: Shisha-Tabak am Rand, etwa 0,25 g Cannabis in der Mitte.
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Der magnetische Schlauchanschluss rastet sicher auf dem Drehgelenk ein. Unser Tester zeigt das auf dem Foto oben, während die bernsteinfarbene Heizanzeige bereits leuchtet.
Bei zu viel Bewegung in Gruppen-Sessions kann sich der Schlauch aber lösen. Nach ein paar Anwendungen achten Sie ganz automatisch auf die Position des Schlauchs.
Leeren Sie die Cups nach jeder Session, sobald sie ausreichend abgekühlt sind. Laut Anleitung ist der Schaber für Cup und Kammer vorgesehen, die lange Bürste für den Dampfschacht und die kurze Bürste für Mundstück und einzelne Luftkanäle. Halten Sie das Akkufach trocken und nehmen Sie den Akku vor der Reinigung ab.
Shisha-Rückstände brennen sich hartnäckig auf den Keramik-Cups ein. Die Anleitung empfiehlt, die Keramik-Cups mindestens 30 Minuten in warmem Wasser einzuweichen. Danach werden sie ausgeschabt, abgespült und getrocknet.
Unser Reinigungsguide behandelt die allgemeine Vaporizer-Pflege. Shisha-Rückstände verlangen aber mehr Schrubben als die Rückstände typischer Cannabis-Sessions.
Einweg-Aluminium-Cups vereinfachen die Reinigung. ENSŌ beschreibt sie als Einwegartikel, die nach vorsichtigem Spülen bis zu dreimal verwendet werden können. Beschädigte Cups sollten Sie früher ersetzen.
Der Vergleich
Der Enso ist eine akkubetriebene elektrische Hookah in einer bestehenden Kategorie. Auch OOKA bietet eine wiederaufladbare Shisha ohne Kohle an, die eigene Pods nutzt. Der Enso nimmt loses Material in Cups auf.
Wenn Sie Cannabis dampfen und auch Tisch-Vaporizer in Betracht ziehen, sollten Sie wissen, wo der Enso bei reiner Cannabis-Nutzung zurückfällt.
AirVape Enso vs Volcano Hybrid
Der Volcano Hybrid 9,4 ist der Maßstab unter den Tisch-Vaporizern für Cannabis. Sein Hersteller nennt etwa 40 Sekunden bis 180 °C, der Enso hat ein 5-minütiges Vorheizprogramm. Dazu kommen 1 °C Präzision mit digitalem Display und Dampf über Ballons oder über einen Schlauch.
Bei reiner Cannabis-Extraktion liegt der Volcano Hybrid in Tempo, Präzision und Dampfqualität vor dem Enso. Der Volcano liefert bei Cannabisblüten einen klareren Geschmack und extrahiert deutlich effizienter. Damit spielt er in einer ganz anderen Liga.

Wir haben die beiden nebeneinander fotografiert und ihre Schläuche ausgelegt. Die Formen könnten kaum unterschiedlicher sein: der Kegel des Volcano neben der hohen Hookah-Silhouette des Enso.
Der Enso punktet dafür mit eingebauter Wasserfiltration, der Eignung für verschiedene Materialien und kabellosem Betrieb. Eine komplette Shisha-Session und das Befüllen eines Volcano-Ballons sind unterschiedliche Messgrößen. Die Sessiondauer von 30-60 Minuten ist deshalb kein Vergleich der Füllgeschwindigkeit.
Der Volcano Hybrid ist teurer. Der Enso kostet weniger. Sein mitgelieferter Keramik-Cup mit Sieb unterstützt Cannabis bereits.
AirVape Enso vs Arizer XQ2
Der Arizer XQ2 8,0 ist ein günstiger Tisch-Vaporizer mit Schlauch, lüftergestützten Ballons, präziser digitaler Temperatursteuerung sowie Glas-Cups mit einem Silikonschlauch.
Beim reinen Cannabis-Dampfen mit einem Tisch-Vaporizer bietet der XQ2 saubereren Geschmack, eine kürzere Aufheizzeit und eine feinere Steuerung. Sein Preis liegt üblicherweise niedriger. Vergleichen Sie aktuelle Angebote im selben Markt, statt sich auf eine feste Differenz in Dollar zu verlassen.
Der Enso bietet eingebaute Wasserfiltration, Shisha-Kompatibilität und Akkubetrieb. Das alles fehlt dem XQ2 komplett.
Wenn Hookah-Sessions zu Ihrer Routine gehören, kann der XQ2 da nicht mithalten. Bei reinem Cannabis gewinnt der XQ2 in jedem relevanten Punkt.

Unser Foto der drei Modelle auf der schwarzen Fläche oben zeigt den Größenunterschied deutlich. Der Enso überragt den XQ2 und ist auch höher als der Volcano.
Für wen sich der AirVape Enso lohnt
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Hookah-Fans, die ihre Sessions um Cannabis ergänzen wollen: In die Keramik-Cups des Enso passen Shisha-Tabak und Cannabis zusammen. So sind wassergefilterte Sessions von 30-60 Minuten ganz ohne Kohle möglich. Wenn Hookah schon zu Ihrer Routine gehört, ist das eine elektrische Möglichkeit, Cannabis ohne Kohle dazuzunehmen.
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Gastgeber geselliger Sessions: Der Enso hält über 2 Stunden durch, filtert über 0,2 l Wasser und hat einen Schlauch zum Weitergeben. Damit passt er zu Runden in der Gruppe, in denen ein typischer Vaporizer zu klein wirken würde.
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Nicht für reine Cannabis-Nutzer: Spezielle Cannabis-Vaporizer liefern besseren Geschmack, eine kürzere Aufheizzeit und eine effizientere Extraktion. Wer nur Cannabis nutzt, bekommt mit jedem Tisch-Vaporizer aus unserer Rangliste mehr für sein Geld.

Das Gruppenfoto oben zeigt den Enso in seinem Element: Die Lichtleiste leuchtet, der Schlauch wandert zwischen zwei Personen hin und her. Kohle ist nirgends zu sehen.
Fazit
Wenn Sie Shisha-Tabak mit Cannabis kombinieren wollen, ist der AirVape Enso die beste elektrische Hookah, die wir bisher getestet haben. Die Verarbeitung ist grundsolide, der Akku hält über 2 Stunden und die wassergefilterten Sessions sind angenehm mild.
Unsere Gegenlicht-Nahaufnahme unten zeigt dichte Wolken. Diese Dampfmenge ist mit eingefülltem Shisha-Tabak normal und kein fotografischer Glückstreffer. Die Garantie hängt von Händler und Markt ab: AirVape US bewirbt eine bedingte eingeschränkte lebenslange Deckung, ENSŌ EU nennt zwei Jahre.

Wir von VapeExperts können den Enso als eigenständigen Cannabis-Vaporizer nicht empfehlen. Bei reiner Cannabis-Nutzung liegt er hinter günstigeren Tisch-Vaporizern zurück. Kauf ihn wegen der Hookah, nicht wegen des Cannabis.




