Dieser Testbericht behandelt den Bluetooth-fähigen New Proxy, der im September 2025 vorgestellt wurde, nicht den ursprünglichen Proxy ohne Bluetooth. In seiner herausnehmbaren Basis stecken der Atomizer aus 3D-Keramik, der Akku und die Bedienelemente.
Die Basis passt in kompatible Proxy-Glaspfeifen, Bubbler und Rigs. Das austauschbare Glas prägt die Idee hinter diesem tragbaren eRig.
Unser ursprünglicher Testbericht nennt 140 g und 10 Sekunden Aufheizzeit. Puffco gibt etwa 15 Dabs pro Ladung an, abhängig von den Einstellungen.
Vier Konduktions-Presets direkt am Vaporizer ermöglichen die Nutzung ohne Smartphone. Die 3D-Kammer heizt an den Seiten, nicht über einen separat beheizten Boden.
Die Modularität ist echt und gut umgesetzt. Die Kammer ist kleiner als die 3DXL des Puffco Peak Pro 8,5, und die Akkulaufzeit ist begrenzt.
Deshalb landet der Proxy in unserer Konzentrat-Vaporizer-Rangliste solide im Mittelfeld. Puffco Connect ergänzt einstellbare Temperatur, Dauer, Dampfmenge und Beleuchtung; die Temperaturregelung selbst benötigt keine App.
Lieferumfang: Sherlock-Glas, Joystick Cap und USB-C-Kabel
Das aktuelle Pipe Kit enthält die herausnehmbare Basis, die New Proxy 3D-Kammer, eine trockene Glaspfeife im Sherlock-Stil, Joystick Cap, Dab-Tool, Wattestäbchen und USB-C-Kabel. Das Core Kit ist ein anderes Set: Es enthält einen Aluminiumbecher und ein Silikon-Mundstück anstelle der Glaspfeife.
Eine separate Tragetasche steht nicht im aktuellen Lieferumfang des Pipe Kit. Das Flatlay unten zeigt die Teile des Testsets und eine Dokumentationskarte; es belegt kein mitgeliefertes Reiseetui.

Herausnehmbare Basis und austauschbares Glas
Unsere früheren Abmessungen lauten 89 mm Höhe für die Basis, 38 mm Breite und 150 mm mit Sherlock-Glas. Diese Werte sowie 140 g Gewicht, die Beschreibung als Aluminiumgehäuse, 1.680 mAh und 0,08 g Kammerfüllung bleiben ältere Testberichtseinträge, deren Mess- oder Materialnachweise noch bestätigt werden müssen. Sie sind keine neu verifizierten Herstellerspezifikationen.
Wir empfanden das Format für ein eRig als kompakt. Die Gesamtgröße hängt jedoch vom angesetzten Glas ab.
Der Wechselmechanismus ist sauber verarbeitet. Die Basis gleitet in die Öffnung der Glaspfeife und sitzt sicher, das Joystick Cap rastet ein. Mit der Kappe lenken Sie den Luftstrom über die Kammer und erreichen eine gleichmäßigere Verdampfung.
Ein LED-Lichtband verläuft entlang der Basis und zeigt farbcodierte Presets sowie anpassbare Lichtmuster an.
Wir empfanden den Zugwiderstand durch die serienmäßige trockene Pfeife als moderat. Das Foto unten zeigt die Basis außerhalb des Glases. Zum Reinigen müssen Sie außerdem die Kammer und die Kappenteile abnehmen.

Das graue Sherlock-Glas mit Farbverlauf auf dem Foto hat die Form einer klassischen Pfeife. Es sieht gut aus und ist gleichzeitig das empfindlichste Bauteil.
Die Verbindungsstelle, an der die Basis sitzt, nimmt die meiste Belastung auf. Ein Sturz aus Tischhöhe könnte einen Riss im Glas verursachen.
Schützen Sie die Glaspfeife beim Transport. Prüfen Sie den jeweiligen Lieferumfang, bevor Sie von einem mitgelieferten Etui oder Reisezubehör ausgehen.
Bei Glas von Drittanbietern zahlt sich das Design aus. Proxy-kompatible Bubbler, lange Pfeifen, Wasser-Rigs und Kunstglas erweitern die Auswahl an Bauformen. Eine beliebige Glaspfeife passt nicht automatisch; prüfen Sie, ob ihre Aufnahme für die Proxy-Basis vorgesehen ist.
Der optionale Proxy Core ersetzt die Glaspfeife durch einen Becher aus eloxiertem Aluminium und ein Silikon-Mundstück; drei Keramik-Terp-Pearls sind enthalten. Sein Impact-Luftweg führt durch Kammer und Mundstück, nicht durch den Becher. Core funktioniert nur mit dem Bluetooth-fähigen New Proxy, und sein Mundstück ersetzt den Joystick Cap.
Laut Puffco passen Proxy-Glasaufsätze zu beiden Generationen. Die New Proxy-Kammer und Core passen jedoch nicht zur ursprünglichen Basis. Glasfrei bedeutet nicht, dass jedes Bauteil unzerbrechlich ist.
3D-Keramikkammer mit Heizung an den Seitenwänden
Puffco beschreibt Heizbahnen an den Kammerseiten, nicht am Boden. Die frühere Beschreibung einer Wand- und Bodenheizung haben wir korrigiert.
Das Zerlegefoto unten zeigt die Kammer außerhalb der Basis sowie Glas, Kappenteile und Dab-Tool. Es belegt weder die genaue beheizte Fläche noch eine gemessene Verringerung von Hotspots.

Der ursprüngliche Testbericht nennt 10 Sekunden Aufheizzeit; ein Zeitprotokoll für jedes Preset liegt jedoch nicht vor. Warten Sie auf das Licht- und Vibrationssignal, statt sich nach einer festen Zeitspanne zu richten. Puffcos aktuelles Handbuch verlangt 10 Minuten Abkühlzeit zwischen Heizzyklen; die Supportseite warnt zusätzlich vor mehr als vier Aktivierungen hintereinander.
Terpene kommen bei den beiden niedrigeren Stufen (Blau und Grün) sauber durch. Die blaue Stufe passt zu kleinen, geschmacksbetonten Dabs, bei denen Sie das volle Aromaprofil der Sorte genießen möchten.
Grün bringt Geschmack und sichtbare Dampfdichte ins Gleichgewicht und eignet sich als Standard für die meisten Sessions.
Bei den höheren Stufen (Rot und Weiß) wird der Dampf deutlich dichter und wärmer. Das Sherlock-Glas kühlt den Dampf durch seinen längeren Dampfweg etwas ab.
Ohne Wasserfiltration wird der Dampf auf der weißen Stufe bei mehreren Zügen hintereinander aber heiß. Wenn Sie hohe Temperaturen bevorzugen, profitieren Sie von einem Glasaufsatz mit Wasserfiltration, in den Sie die Basis einsetzen.

Unser früherer Testbericht erwähnte Terp Pearls und einen Spinner Cap, benannte aber weder einen kontrollierten Test noch die angeführten Community-Berichte. Für das serienmäßige Pipe Kit sind sie nicht erforderlich. Puffcos separate Core-Anleitung empfiehlt eine Perle für diesen Aufsatz. Das belegt nicht, dass jede Kombination aus Kappe und Perle den Geschmack verbessert oder Rückstände verringert. Verwenden Sie Teile, die für die jeweilige Generation und den Aufsatz vorgesehen sind.
Befüllen Sie die Kammer sparsam und vermeiden Sie eine Überfüllung, die zu Leckagen führen kann. Die Masse des bernsteinfarbenen Konzentrats auf dem Makrofoto ist nicht bestätigt.
Die frühere Angabe von 0,08 g ist keine vom Hersteller empfohlene Dosis. Die Aussage, nur das untere Drittel werde beheizt, haben wir mangels Quelle zurückgenommen.
Puffco sieht einen Cold-Start-Dab vor: Befüllen Sie die Kammer vor dem Aufheizen. Unser Cannabis-Konzentrat-Guide erklärt die verschiedenen Konsistenzen.
Akku: etwa 15 Dabs und zwei Stunden Ladezeit
Puffco gibt etwa 15 Dabs pro Ladung an, abhängig von den Heizstufen. Unsere ursprünglichen Notizen nennen ebenfalls rund 15 Sessions bei gemischten Einstellungen; das zugehörige Zyklusprotokoll fehlt jedoch noch.
Die Angabe von 1.680 mAh wird durch die eingesehene Herstellerspezifikation nicht bestätigt. Das Foto zeigt das Testmodell, keine Akkumessung.

Puffco nennt rund 2 Stunden für eine vollständige USB-C-Ladung. Die Durchladefunktion funktioniert, solange noch etwas Akkuladung vorhanden ist. Ein vollständig entladener Proxy lässt sich deshalb nicht zwingend sofort am Kabel nutzen.
Bei fünf Sessions am Tag entsprächen 15 Zyklen rechnerisch etwa drei Tagen, ohne Garantie. Boost-Nutzung, Temperatur und Akkuzustand verändern diese Schätzung.
Der Akku lässt sich nicht selbst austauschen; nachlassende Kapazität ist langfristig zu berücksichtigen.
Befüllen, zweimal drücken und auf das Bereitschaftssignal warten
Zum Dabbing öffnen Sie den Joystick Cap, geben eine kleine Menge Konzentrat in die abgekühlte Kammer, schließen die Kappe fest und drücken zweimal. Warten Sie auf das Bereitschaftssignal und ziehen Sie dann sanft, während Sie den Joystick bewegen.
Die frühere Angabe von unter 15 Sekunden vom Befüllen bis zum ersten Zug benötigt ein Zeitprotokoll und ist kein garantierter Ablauf.
Halten Sie den Knopf zum Ein- oder Ausschalten 3 Sekunden gedrückt. Ein Klick wechselt zwischen den vier farbcodierten Presets (Blau, Grün, Rot, Weiß), zwei starten eine Session. Zum Abbrechen halten Sie den Knopf gedrückt. Drei Klicks prüfen den Akkustand, vier dimmen die Lichtleiste oder stellen deren Helligkeit wieder her.
Nach dem Bereitschaftssignal aktiviert ein weiterer Doppelklick den Boost-Modus. Er erhöht die Temperatur und verlängert den Zyklus. Seine Einstellungen lassen sich in Puffco Connect anpassen. Die frühere Schnellstart-Anweisung mit fünf Klicks für einen festen 30-Sekunden-Sesh-Modus war für diese dokumentierte Boost-Bedienung falsch.
Wischen Sie Kammer und Kappe nach jeder Nutzung im warmen Zustand vorsichtig aus. Lassen Sie die Teile vor dem Zerlegen oder einer Alkoholreinigung abkühlen. Zur gründlichen Reinigung etwa bei jeder Akkuladung nehmen Sie die Kammer ab und legen sie 20-30 Minuten in mindestens 90%igen Isopropylalkohol. Spülen Sie die elektronische Kammer niemals mit Wasser.
Reinigen Sie Kontakte und Luftweg der Basis mit einem alkoholbefeuchteten Wattestäbchen, ohne Basis oder USB-Anschluss zu durchnässen. Das abgenommene Glas darf separat eingeweicht und danach mit Wasser abgespült werden. Lassen Sie vor dem Zusammenbau jedes Teil vollständig trocknen.
Unser Reinigungsguide für eRigs erklärt den Ablauf. Zeitnahes Reinigen hilft gegen Rückstände, garantiert aber keine verfärbungsfreie Kammer und belegt keinen höheren Pflegeaufwand gegenüber jedem anderen Material. Das Foto unten zeigt das Auswischen der Oberfläche, nicht die gesamte gründliche Reinigung.

Puffcos New Proxy Support nennt eine eingeschränkte Herstellergarantie von zwei Jahren für die Basis und sechs Monaten für die Kammer, mit Ausschlüssen etwa für Verschleiß und Fehlgebrauch. Die 3D-Kammer ist für Konzentrate gedacht. Der separate Proxy Flower Bowl ersetzt die elektronische Basis in passendem Glas zum Rauchen von Blüten; er macht aus der 3D-Kammer keinen Vaporizer für Cannabisblüten.
Puffco Connect App schaltet die volle Temperaturkontrolle frei
Der New Proxy verbindet sich per Bluetooth mit Puffco Connect, um Temperatur, Session-Dauer, Dampfmenge und Lichtmuster einzustellen. Der ursprüngliche Proxy besitzt kein Bluetooth. Die Schrittweite der App-Auswahl belegt keine gemessene Temperaturgenauigkeit; den vollständigen Einstellbereich und die zuvor behauptete Live-Temperaturanzeige haben wir nicht unabhängig bestätigt.
Der New Proxy lässt sich mit seinen vier integrierten Profilen ohne Smartphone nutzen. Die App ist für weitere Anpassungen und verbundene Funktionen gedacht; eine einzige Verbindung reicht nicht automatisch für jede spätere Funktion.
Zum Koppeln halten Sie den Knopf 6 Sekunden gedrückt, bis die Lichter blau pulsieren, und wählen den New Proxy in der App. Unser ursprünglicher Testbericht beschreibt eine zuverlässige Verbindung in der damaligen Testumgebung. Das ist keine Garantie für jedes Smartphone.
Puffco verweist Android-Nutzer auf die native App und iPhone-Nutzer auf Path Browser mit puffco.app. Die Kompatibilitätsseite nennt iOS 15+ sowie Android 12+ und empfiehlt für die iOS-Nutzung eine stabile Internetverbindung.
Wenn Sie die Basis in kompatibles Glas einsetzen, bleibt die Elektronik dieselbe. Ein Glaswechsel macht daraus keinen anderen Vaporizer und erfordert keinen Elektroniktausch.

Das Handbuch nennt vier Werks-Presets: Blau 490 °F (254 °C), Grün 510 °F (266 °C), Rot 530 °F (277 °C) und Weiß 545 °F (285 °C), mit gerundeten Celsiuswerten. Das sind Sollwerte des Herstellers, keine unabhängig gemessenen Temperaturen. Per App bearbeitete Profile können davon abweichen.
Im Vergleich
Diese drei Puffco-Alternativen zeigen unterschiedliche Prioritäten; der Vergleich ist keine repräsentative Befragung aller Proxy-Interessenten.
Puffco Proxy vs. Puffco Pivot
Der Puffco Pivot 7,8 bringt temperaturgeregelte 3D-Keramikheizung in einen Pen ohne Bluetooth oder App-Anbindung. Puffco gibt bis zu 15 Zyklen auf Blau an, nicht die hier zuvor genannten 20. Die Angaben zu 85 g und 8 Sekunden bleiben frühere Testberichtswerte, deren Protokolle noch ausstehen.
Beim Proxy lässt sich die gesamte Glasaufnahme unkompliziert wechseln. Auch der Pivot unterstützt einen optionalen Glass Adapter für 10/14 mm und ist daher nicht auf direkten Pen-Betrieb beschränkt.
Für die Tasche bevorzugen wir die Pivot-Form, für Glaswechsel den Proxy. Das Foto vergleicht Bauformen, keine gemessene Leistung.
Vergleichen Sie beide tragbaren Puffco-Vaporizer direkt.

Puffco Proxy vs. Puffco New Peak
Der Puffco New Peak 7,5 enthält Glas mit Wasserfiltration und vier integrierte Presets ohne Bluetooth. Puffcos Support nennt etwa 35 Dabs auf Grün; die tatsächliche Laufzeit hängt von Einstellungen und Boost ab.
Das Foto zeigt seine Bauform neben dem Proxy, keine kalibrierte Größenmessung.

Für zu Hause bevorzugen wir die mitgelieferte Wasserfiltration des New Peak. Der Proxy bietet ein trockenes serienmäßiges Pipe Kit und optionale Wasseraufsätze. Vergleichen Sie das konkrete Set und aktuelle lokale Angebote, denn zusätzliches Glas verändert die Gesamtkosten.
Wir bevorzugen den Proxy für Käufer, die gezielt Glasaufsätze wechseln möchten. Daraus folgt nicht, dass jeder andere Käufer mit dem New Peak sicher Geld spart.
Puffco Proxy vs. Puffco Peak Pro
Der Peak Pro bietet die größere 3DXL-Kammer, Glas mit Wasserfiltration und kabelloses Qi-Laden. Sowohl er als auch der New Proxy besitzen App-Anpassungen und temperaturgeregeltes Heizen.
Ein vergleichbarer Genauigkeitstest, der eine präzisere Temperaturregelung des Peak Pro belegt, liegt nicht vor. Die frühere Angabe eines App-Bereichs von 204-340 °C benötigt eine Prüfung für die jeweilige Firmware.
Der Proxy zeichnet sich durch seine kompakte Basis aus, die sich in kompatible Pfeifenkörper einsetzen lässt. Auch der Peak Pro nimmt passendes Ersatzglas und Zubehör auf; sein Glas ist also nicht fest verbaut.
Das Gruppenfoto unten veranschaulicht die Bauformen, keinen kontrollierten Größen- oder Leistungstest.

Wer den Puffco Proxy kaufen sollte
Glassammler und Fans maßgefertigter Rigs, die gezielt eine kompakte Basis für kompatible Pfeifen oder Bubbler von Glaskünstlern suchen.
Konzentrat-Nutzer für unterwegs sind mit dem Proxy gut bedient, wenn sie einen Vaporizer ohne Torch für Reisen suchen. Er liefert auch unterwegs aromatische Dabs mit minimalem Aufwand.
Käufer im Puffco-Ökosystem finden im Proxy einen vielseitigen Begleit-Vaporizer für Sessions außer Haus, wenn sie für zu Hause bereits einen Peak oder Peak Pro besitzen.
Der blaue Glasaufsatz unten im Bild veranschaulicht diese Art von Wechsel.

Fazit
Der New Proxy hält sein modulares Versprechen. Uns gefallen der Geschmack der 3D-Kammer und die Auswahl an kompatiblem Glas. Die App-Steuerung schafft weitere Möglichkeiten, doch weder unsere ursprünglichen Verbindungseindrücke noch die Ausstattungsliste des Herstellers belegen eine universelle Zuverlässigkeit.
Die kleinere Kammer und die begrenzte Akkulaufzeit lassen für lange Sessions weniger Spielraum als größere eRigs. Für Käufer, die das Glas-Ökosystem reizt, bleibt er eine interessante Option, sofern Generation und Set zum eigenen Bedarf passen.



