PAX bezeichnet den PAX 4 als seinen bisher stärksten Vaporizer. Das Flaggschiff für 2026 bringt eine leistungsstarke Hybridheizung, vier intelligente Heizmodi, USB-C-Laden und eine neu gestaltete Heizkammer aus Edelstahl.
Dabei behält er das taschentaugliche Format, mit dem der PAX Plus 7,4 zum Maßstab für Portabilität wurde.
Mit 125 g Gewicht und 108 mm Höhe bleibt er einer der taschenfreundlichsten Session-Vaporizer in unserem Testfeld. Bei Verarbeitung und Portabilität gehört er zur Spitze unserer Liste der besten tragbaren Vaporizer.
Die „High-Output-Hybrid“-Heizung von PAX liefert spürbar dichtere Wolken als die früheren Modelle. Bei der Dampfdichte liegt er weiterhin hinter spezialisierten tragbaren Hybrid-Vaporizern in ähnlicher Preisklasse.
Wenn Ihnen ein unauffälliges Taschenformat am wichtigsten ist, ist der PAX 4 eine gute Wahl. Steht die Dampfqualität an erster Stelle, bekommen Sie bei der Konkurrenz mehr.
Lieferumfang
In der Box des PAX 4 finden Sie den Vaporizer, ein flaches und ein erhöhtes Mundstück, ein PAX Multi-Tool, drei Heizkammer-Siebe, eine Drahtbürste und ein USB-C-Ladekabel.
Ein Konzentrat-Einsatz wie im PAX Plus Complete Kit liegt nicht bei. Der PAX 4 ist ausschließlich für Cannabisblüten gedacht und mit diesem Einsatz nicht kompatibel.
Das 125-g-Aluminiumgehäuse setzt den Maßstab für Portabilität
PAX hat eine der ohnehin schon handlichsten Bauformen unter den Vaporizern für trockenes Cannabis weiter verfeinert. PAX nennt Gehäusemaße von 107,5 × 36 × 26,7 mm. Unser bisheriger Test führt ein Gewicht von 125 g auf.
Unser schwarzes Testmodell verschwindet fast vollständig in einer geschlossenen Hand. Auf dem Foto unten ragt nur das Mundstück über die Finger hinaus.

Die blütenblattförmige LED-Anzeige ist schon von früheren PAX-Modellen bekannt: Sie zeigt Akkustand und Heizmodus über Farbmuster an. Schütteln Sie den Vaporizer während einer Session, zeigt er Ihnen den Ladestand.
Die Heizkammer aus Edelstahl ist breiter gestaltet, hat eine trichterförmige Öffnung und fasst bis zu 0,3 g gemahlenes Cannabis. Die überarbeitete Form verbessert den Luftstrom und erleichtert das saubere Befüllen gegenüber früheren Modellen.
Ein Dampfweg aus Edelstahl führt von der Heizkammer zum Mundstück. Dieses besteht aus hitzebeständigen, lebensmittelechten Materialien und trägt nur wenig auf. PAX ordnet den Keramikanteil dem Heizer um die Heizkammer zu, nicht dem Dampfweg.
Vier intelligente Heizmodi mit Hybridheizung
Der leistungsstarke Hybridheizer von PAX kombiniert Konduktion und Konvektion. PAX bewirbt bis zu 50 % mehr Dampf als bei früheren Modellen einschließlich des Plus. Diesen Prozentsatz haben wir nicht unabhängig gemessen.
Vier Heizmodi regeln die Temperatur in Echtzeit. Eine bestimmte, vom Zug ausgelöste Heiz- und Abkühlkurve dokumentiert die aktuelle Anleitung jedoch nicht.
Die aktuelle Kurzanleitung von PAX nennt 55-70 Sekunden bis zur Bereitschaft. Sie beschreibt vier Heizmodi nach Intensität, ohne genaue Solltemperaturen in Celsius oder Fahrenheit zu veröffentlichen.
Die frühere Angabe von 75-90 Sekunden in diesem Test war keinem nachvollziehbaren Testprotokoll zugeordnet. Sie sollte daher nicht als bestätigter Messwert gelten.
Das Foto unten zeigt unser schwarzes Modell mit abgenommener magnetischer Endkappe. Zu sehen sind die trichterförmige Öffnung der Heizkammer und das darin festgedrückte gemahlene Cannabis.

In den niedrigeren Heizmodi eignet sich der PAX 4 für kleine Züge. Kurzes, sanftes Ziehen erzeugt leichten, aber aromatischen Dampf, in dem einzelne Terpene deutlich zur Geltung kommen.
Schalten Sie auf Modus 3 oder 4, entstehen spürbar dichtere Wolken und der kompakte PAX wirkt kräftiger.
Unser Erklärartikel zu Heizmethoden zeigt, wie sich Hybridsysteme wie der PAX 4 von reinen Konduktions- oder Konvektionssystemen unterscheiden.
Der Zugwiderstand bleibt bei allen Temperaturen relativ hoch. Der PAX 4 hat keinen einstellbaren Luftstrom. Der Zugcharakter ist also fest vorgegeben.
Das passt gut zum PAX-typischen Dampfen mit kleinen Zügen. Wenn Sie einen offenen, freien Zug bevorzugen, ist diese Abstimmung weniger attraktiv.
Der Akku ist für bis zu 5 Sessions ausgelegt
PAX gibt für den fest verbauten 2800-mAh-Akku bis zu 5 Sessions oder 50 Minuten Laufzeit an. Höhere Modi und längere Züge können die Laufzeit verkürzen. Das ist eine Herstellerangabe, kein neuer Akkutest.
Das Laden per USB-C ersetzt das proprietäre magnetische Ladesystem der früheren PAX-Modelle. PAX nennt etwa 90 Minuten für eine volle Ladung. Verwenden Sie das mitgelieferte Kabel und ein Netzteil, das den Anforderungen der Anleitung entspricht. Nach vollständigem Laden pulsieren alle vier LEDs langsam weiß.
Der Akku lässt sich nicht selbst austauschen, und eine Durchladefunktion gibt es nicht. PAX bewirbt eine eingeschränkte Herstellergarantie von 2 Jahren, mit einem weiteren Jahr bei berechtigter Registrierung innerhalb von 30 Tagen. Die Bedingungen nennen Ausnahmen mit 3 Jahren ohne Registrierung und schließen normale Akkuabnutzung aus. Prüfen Sie die Garantiebedingungen für Ihren Markt.
Befüllen und Reinigen kosten kaum Mühe
Kaum ein tragbarer Vaporizer ist einfacher zu bedienen als der PAX 4. Mit einer einzigen Taste schalten Sie den Vaporizer ein und aus und wechseln die Heizmodi.
Die blütenblattförmigen LEDs zeigen Ihnen den gewählten Modus und den Akkustand. Ein kurzes Vibrieren signalisiert, dass die Heizkammer bereit ist.
PAX empfiehlt mittelfein gemahlenes Cannabis, das Sie leicht und gleichmäßig andrücken, ohne es fest zusammenzupressen. Dank der neuen, breiteren Form lässt sich das ausgedampfte Cannabis (AVB) nach einer Session leichter herausklopfen.
Das Standardset wird mit losem Cannabis befüllt und enthält keine Dosierkapseln.
Die aktuelle Anleitung empfiehlt eine regelmäßige Reinigung alle 3-5 Sessions. Schalten Sie den Vaporizer aus und warten Sie mindestens 10 Minuten, bevor Sie die Heizkammer berühren oder leeren. Lassen Sie mit Alkohol gereinigte Teile vor dem Zusammensetzen vollständig trocknen.
Einfache Bedienung direkt am Vaporizer
Der PAX 4 hat kein Bluetooth und keine App-Anbindung. Sie bedienen ihn ausschließlich über die einzige Taste am Vaporizer und wechseln damit zwischen den vier Heizmodi.
Die blütenblattförmigen LEDs signalisieren den aktuellen Modus und den Akkustand. Die Registrierung innerhalb von 30 Tagen ist der übliche Weg zum zusätzlichen Garantiejahr. Sie aktiviert nicht erst die reguläre 2-Jahres-Garantie.
Wie sich der PAX 4 im Vergleich schlägt
PAX 4 vs PAX Plus: ein klares Upgrade
Der PAX Plus arbeitet mit Konduktionsheizung, vier integrierten Experience Modes und einem proprietären magnetischen Ladesystem.
Der PAX 4 setzt auf Hybridheizung, vier intelligente Heizmodi und USB-C-Laden. Der Dampfausstoß steigt dank des Hybridsystems deutlich.
Beide werden direkt am Vaporizer bedient. Der Plus bietet die längere eingeschränkte Herstellergarantie von 10 Jahren. Die App-Steuerung gehört zum früheren PAX 3, nicht zum Plus. Beide Modelle bleiben im PAX-Sortiment, wobei der Plus die günstigere Variante ist.
Für Umsteiger rechtfertigen die bessere Dampfqualität und der USB-C-Komfort den Wechsel.
Unser Vergleichsfoto unten zeigt, wie wenig sich das Format zwischen den Generationen verändert hat. In unserem vollständigen Vergleich PAX 4 vs PAX Plus finden Sie alle Details.

PAX 4 vs Venty: Portabilität vs Dampfleistung
Der Venty 9,1 geht den umgekehrten Weg. Sein Hybridheizer leistet maximal 130 W. Ein Durchflussmesser passt die Heizleistung an Ihre Zuggeschwindigkeit an.
Der Dampf fällt dichter, kühler und aromatischer aus als bei reiner Konduktion. Storz & Bickel nennt etwa 20 Sekunden bis 180 °C. Der ursprüngliche Test nennt 11 Sessions pro Ladung, die Bedingungen dieses Akkutests sind aber weiterhin nicht belegt.

Der Preis dafür ist die Größe, wie unser Foto oben deutlich zeigt. Der Venty wiegt 252 g und ist 157 mm hoch, also etwa doppelt so schwer wie der PAX 4.
Wenn Ihnen Dampfqualität am wichtigsten ist, gewinnt der Venty mit großem Abstand. Wenn der Vaporizer in der vorderen Hosentasche verschwinden soll, ist der PAX 4 die klare Wahl.
Auf unserem Dreier-Foto unten steht der PAX 4 zwischen Mighty+ und Venty und wirkt fast wie ein Vaporizer aus einer anderen Kategorie.

PAX 4 vs Mighty+: die Entscheidung in der Mittelklasse
Der Mighty+ 8,7 liegt zwischen diesen beiden Extremen. Sein bewährtes Hybrid-Heizsystem liefert eine sanftere und gleichmäßigere Extraktion als der PAX 4.
Unser ursprünglicher Vergleich nennt 11 Sessions pro Ladung. Ein vergleichbares Akkutestprotokoll liegt uns nicht vor. Daraus ergibt sich deshalb kein bestätigter Vorteil unter gleichen Bedingungen.
Mit 242 g und 140 mm Höhe ist der Mighty+ tragbar, aber nicht hosentaschentauglich. Storz & Bickel nennt etwa 60 Sekunden bis 180 °C. PAX nennt 55-70 Sekunden ohne vergleichbare numerische Zieltemperatur. Das sind keine Messungen unter gleichen Bedingungen.
Greifen Sie zum PAX 4, wenn Ihnen Diskretion und Taschenformat wichtig sind. Der Mighty+ ist die bessere Wahl, wenn es Ihnen auf Dampfqualität und Extraktionstiefe ankommt.
Für wen der PAX 4 gedacht ist
Käufer mit Fokus auf Diskretion suchen einen Vaporizer, der in der vorderen Hosentasche verschwindet. In dieser Leistungsklasse finden sie nur sehr wenige Optionen, die so kompakt und mit 125 g so leicht sind.
PAX-Umsteiger vom PAX 2, 3 oder Plus werden Hybridheizung, USB-C-Laden und dichteren Dampf als echte Verbesserungen bemerken.
Freunde der Einfachheit suchen eine Ein-Knopf-Bedienung, vier intuitive Heizmodi und einen Einstieg ohne Einarbeitung. Der PAX 4 funktioniert direkt nach dem Auspacken zuverlässig.
Fazit
Der PAX 4 verdient seinen Platz als bester ultrakompakter Session-Vaporizer, den wir bei VapeExperts getestet haben (Stand Mai 2026).
PAX hat an den richtigen Stellen nachgebessert: Hybridheizung, Laden per USB-C und eine neu gestaltete Heizkammer, die spürbar dichteren Dampf liefert.
Die Dampfqualität bleibt hinter ähnlich teuren, spezialisierten tragbaren Hybrid-Vaporizern zurück. Kein anderer Vaporizer bietet jedoch diese Kombination aus Taschentauglichkeit, einfacher Bedienung und Verarbeitungsqualität in einem 125-g-Gehäuse.





